BAT verkauft in Krise weniger Zigaretten

28. Oktober 2009, 13:10
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London - Der weltweit zweitgrößte Tabakkonzern British American Tobacco (BAT) profitiert in der Rezession von höheren Zigarettenpreisen. Das Absatzvolumen sei in den ersten neun Monaten des Jahres zwar um drei Prozent geschrumpft, teilte der Hersteller von Premium Marken wie Lucky Strike und Pall Mall am Mittwoch mit. Preiserhöhungen hätten aber zu einem kräftigen Umsatzwachstum geführt. Eine konkrete Zahl nannte der britische Konzern nicht.

"Unsere Kunden empfinden die derzeitigen wirtschaftlichen Bedingungen eindeutig als schwierig, vor allem da die Arbeitslosigkeit weiter steigt", sagte BAT-Chef Paul Adams. Insbesondere in Japan, Russland, Brasilien, Italien und Südafrika hätten sich die Marktbedingungen verschlechtert. Dies habe zum sinkenden Absatz geführt. "Ermutigt werde ich aber vom Wachstum bei unseren Top-Marken und beim Umsatz", fügte Adams hinzu. Bei seinen vier größten Zigarettenmarken verzeichnete der Philip-Morris-Rivale ein Absatzwachstum von vier Prozent. An der Londoner Börse büßten die BAT-Aktien 2,2 Prozent ein. (Reuters)

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