forMuse: Forschung in und über Museen

27. Oktober 2009, 19:59
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Wenn von der außeruniversitären Forschung die Rede ist, dann wird oft auf die Museen vergessen, die dem Bildungsministerium unterstellt sind. Dabei beschäftigt beispielsweise allein das Naturhistorische Museum Wien rund 60 Wissenschafter.

Zur Unterstützung der Forschung in und über Museen hat das Wissenschaftsministerium mit forMuse ein neues Förderungsprogramm aufgelegt und dafür immerhin zwei Millionen Euro bereitgestellt. In einer ersten Runde werden damit elf Projekte (von insgesamt 82 eingereichten) finanziert.

Neben der Geschichte der anthropologischen Sammlungen am NHM Wien sollen unter anderem die Kupferfraßschäden an Handschriften (an der ÖNB) untersucht werden, die Enteignung von Kraftfahrzeugen unter dem NS-Regime (am Technischen Museum Wien) oder die Frage, wie man am Beispiel von Mauthausen Zeitgeschichte an KZ-Gedenkstätten ausstellen kann und soll (ÖAW).

Da diese Projekte allesamt aus "großen Häusern" stammen, sollen dann in einer zweiten Runde laut Nochwissenschaftsminister Hahn vor allem "Kleinprojekte" zum Zug kommen. (tasch/DER STANDARD, Printausgabe, 28.10.2009)

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