Schwankende Aussicht in Gastein

27. Oktober 2009, 19:21
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Die Hängebrücke am Gasteiner Stubnerkogel lässt Flachländern mehr als nur ein wohliger Schauer über den Rücken rieseln

Salzburg - Bergsteiger, die die instabilen Brücken in den Gebirgen Nepals kennen, werden über die neue Hängebrücke in Gastein nur milde lächeln. Manchem Flachländer, dem schon beim Blick von der Gehsteigkante schwindlig wird, dürfte beim Gang über die Hängebrücke am Gasteiner Stubnerkogel aber mehr als nur ein wohliger Schauer über den Rücken rieseln: 140 Meter spannt sich die Konstruktion von der Bergstation am Stubnerkogel zu einer Sendestation auf einem Nebengipfel. Der höchste Punkt über Grund: immerhin 28 Meter.

Die Tourismusmanager erwarten sich, dass die Konstruktion eine echte Attraktion wird. Der Boden ist nur ein Gitterrost, man könne so die Höhe hautnah erleben. Dazu komme die grandiose Aussicht in die winterliche Berglandschaft.

Europaweit sei die Hängebrücke jedenfalls die erste in dieser Seehöhe, reklamieren die Gasteiner einen kleinen Rekord für sich. Für die Konstrukteure eine Herausforderung: Immerhin muss das Bauwerk auf 2300 Meter Seehöhe Windgeschwindigkeiten von 200 Stundenkilometern standhalten. (neu, DER STANDARD Printausgabe, 28.10.2009)

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    Schaut wild aus, ist aber nicht so arg: Die Hängebrücke am Gasteiner Stubnerkogel soll Gäste direkt in die winterliche Bergwelt führen.

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