Google startet soziale Suche

27. Oktober 2009, 11:51
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Stellt Informationen der eigenen FreundInnen in den Vordergrund - Informationen aus dem eigenen Adressbuch kommen zum Einsatz - mit Video

Einen weiteren Schritt zur Personalisierung der Internet-Suche setzt nun der Softwarehersteller Google: Im Rahmen der Google Labs hat man ein neues Experiment gestartet, dass man grob unter dem Begriff "soziale Suche" zusammenfasst.

Ergebnisse

So werden nach der Aktivierung des Features künftig am unteren Ende der ersten Suchseite Ergebnisse hervorgehoben, die aus dem Kreis der eigenen FreundInnen stammen. So werden hier dann deren aktuelle Blog-Einträge oder zu einer Suche gehörige Bilder und Status-Updates angezeigt.

Die nötigen Informationen für die Bestimmung des eigenen "sozialen Kreis" bezieht Google aus einer Reihe von unterschiedlichen Quellen. Dazu gehören die Personen, denen man auf Twitter folgt aber auch die wichtigsten Kontakte im GMail-Adressbuch. Außerdem werden die abonnierten Seiten im Google Reader herangezogen.

Suche

Googles Überlegung hinter der "sozialen Suche" ist, das das eigene Umfeld meist wesentlich relevantere Ergebnisse zu bieten hat als die breite Masse. Wohl wissend, dass eine solche Funktion wohl die Privacy-Befürchtungen vieler KritikerInnen weiter anfachen wird, verweist Google darauf, dass man hierfür nur Informationen verwendet, die die NutzerInnen selbst öffentlich gemacht haben. 

Aktivieren

Das Feature muss derzeit explizit in den Google Labs aktiviert werden. Auch steht es ausschließlich für die englischsprachige Version der Suchmaschine zur Verfügung. (apo, derStandard.at, 27.10.09)

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