Geständnis: Fidels Schwester Juanita Castro kooperierte mit CIA

26. Oktober 2009, 19:44

Anfang der 1960er Jahre - Heute 76-Jährige gab Fernseh-Interview

Miami - Pikantes Geständnis: Die Schwester von Fidel und Raul Castro, Juanita, hat Anfang der 1960er Jahre auf Kuba mit dem US- Geheimdienst CIA kooperiert. Das bekannte die 76-jährige im Exil lebende Juanita Castro in einem Exklusiv-Interview mit dem spanischsprachigen TV-Sender "Noticias Univision 23" in Miami.

Danach arbeitete sie von 1961 bis 1964 mit der CIA zusammen - dem "Erzfeind" von Kubas Revolutionsführer Fidel Castro und dessen Bruder, dem amtierenden Präsidenten Raul. Juanita Castro ist die fünfälteste der sieben Castro-Geschwister. 1964 brach sie endgültig mit ihrem Bruder Fidel und floh nach Miami ins Exil. Mit Raul sprach sie das letzte Mal vor über vier Jahrzehnten.

Das vollständige Bekenntnis kann in Juanita Castros 432 Seiten starkem Memoiren-Buch "Fidel und Raul, meine Brüder. Die geheime Geschichte" nachgelesen werden, das am Montag in Spanien, Kolumbien, Mexiko und den USA in die Buchläden kam. Das begleitende Fernsehinterview mit Juanita wird in acht Fragmenten gesendet, in denen sie Details über ihr Leben und das ihrer beiden revolutionären Brüder enthüllen will. Kritiker sehen in dem scheibchenweise veröffentlichten Interview eine geschickten Marketing-Trick.

Der Nachrichtenchef des Fernsehsenders, Emilio Marrero, versprach Neuigkeiten, die von "historischer Bedeutung für Miami und die Welt sein werden". Der nächste Teil sollte am Montag ausgestrahlt werden. Die Buch-Co-Autorin, die mexikanische Journalistin Maria Antonieta Collins, die Juanita Castro auch für das TV-Interview befragte, sagte: "Juanita gibt uns allen diesen Teil der Geschichte, und es war sehr mutig, dass sie sich entschieden hat, dieses Geheimnis zu erzählen."

Sowohl für die Arbeiten am Buch als auch für das Fernsehinterview waren strengste Geheimhaltungsvorschriften vereinbart worden. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 79
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ThonhauserM
01
Die Familienmitglieder mehrerer großer Sozialistischer Führer sind In die USA ausgewandert.

Ist wohl doch nicht so toll, der Sozialismus...:-)

Dafür sind Diktatoren nach Europa gekommen. Ist auch logisch. Die Marionetten kommen zu ihren Herren...:-(

pepitant
33
30.10.2009, 10:10
Mutig ?

Was hat denn die Gute zu befürchten ?
Ich behaupte mal, dass ist nicht mutig, sondern eine Mischung aus Opportunismus und Geldgeilheit. Typische Eigenschaften eines Kapitalisten halt.

Horst Holger
01
1.11.2009, 01:00
sehr wohl mutig- andere die früher aus soz. Ländern ins Exil flohen

wie z.B. aus der DDR mussten befürchten, daß deren im Land zurückgebliebene Familien drangsaliert oder sogar verhaftet wurden. Das haben wohl Juanitas Brüder in Cuba weniger zu befürchten ;-)

pepitant
20
20.11.2009, 21:07
Na, dann war das Geständnis

wohl die Reaktion auf ein Verhör ?

el puño rojo
 
10
28.10.2009, 12:02
Ist das sicher die Schwester von Fidel ?

Die schaut nämlich der E. Blauensteiner verdammt ähnlich, und die ist ja 2003 ANGEBLICH gestorben.
Würd mich mich nicht wundern wenn die plötzlich in Miami auftaucht und sich als Fidels Schwester ....

Raptor Jesus
15
27.10.2009, 22:24
Die geheime Geschichte

Klingt wie die Überschrift auf einer Klatschpresse (nur das die Geschichte zu Story verenglischt hätten).
Ist zwar einerseits interessant, aber andererseits wenig glaubwürdig.

Träume sind Schäume
103
27.10.2009, 16:58
Der Fairniss halber

Sollte die sozialistische "Volksrepublik" Kuba Sippenhaft über Fidel und Raul Castro verhängen.
Und Berufsverbot.
Die Familie ist eindeutig von Konterrevolutionären durchsetzt.

Was man bei seinen Untertannen verfügt soll man auch gefälligst selbst einhalten ;)

pepitant
12
30.10.2009, 10:17
Der Beitrag erinntert mich dran,

dass ich meine Silbertanne zurückschneiden muss, sonst brauch im nächstes Jahr eine größere Leiter :-)
So gesehn ist Ihr Beitrag doch sinnvoll, wenigstens für mich.

Träume sind Schäume
10
30.10.2009, 11:14
"Ihre" Silbertanne

Kapitalist!

Schämen sollen sie sich, wissen sie nicht wieviele Menschen auf der Welt ohne Silbertannen auskommen müssen ;)

Träume sind Schäume
10
30.10.2009, 11:12
"Ihre" Silbertanne

Kapitalist!

diamant
30
27.10.2009, 17:50
Im 'Sozialismus' sind manche eben 'gleicher als gleich'....

dbs
00
13.12.2009, 14:11

bla

zimbo
 
24
27.10.2009, 11:28
Das schwarze Schaf der Familie.

FW Cuba´s.

Tschurndorf
151
27.10.2009, 12:36
eher

der leuchtende stern dieser mörderfamilie.

Austro-Spanier0
51
27.10.2009, 18:33
Also bitte zweier Mörder wegen

ist die Castro Familie noch lange keine Mörderfamilie. Der Vater, ein galizischer Einwanderer soll ja ein sehr rechtschaffener Mann gewesen sein. Vielleicht sollte der eine oder andere Poster zuerst das Buch lesen, ehe er/sie ein Werturteil über eines der zahlreichen Geschwister und Verwandten abgibt.

karim massoul
16
27.10.2009, 17:02

Tuschi,die Mörderbande ist nicht hier auf Cuba,denke mal nach wo Du diese heute noch finden kannst.

Horst Holger
50
27.10.2009, 23:37
neben Cuba etwa in Afghanistan oder Pakistan?

richtig, da sitzen mit den Taliban auch echte hirngewaschene Mörderbanden. Die huguitos dieser Welt in Venezuela stehen dem aber auch nicht viel nach, wie das Massaker von Puente Llaguno beweist

pepitant
11
30.10.2009, 10:17
Naja, überall halt, wo

die Amis hinkommen.

Der Ruhestifter
 
00
20.11.2009, 00:58
Ja, und den 30-jährigen krieg haben auch die usa begonnen

Gut vielleicht gab's sie damals noch nicht, aber das macht nichts. Alles übel dieser weilt kommt von den us-kapitalisten und sonst nirgendwoher.

Und natürlich gibt es ein naturgesetz, nach dem alle kretins einander lieben. Daher reicht es völlig, dass Bush & co irgendjemandes feind waren, um zu beweisen, dass der betreffende ehrenwert sein muss.

pepitant
10
20.11.2009, 21:15
Sag ich doch,

wenn es die nicht gegeben hat, konnten sie auch nicht hinkommen.
Aber wir können das ja präzisieren: Sie schreiben einen Staat, dem die USA geholfen, ich einen, dem Sie geschadet haben. Meinetwegen dürfen Sie mit der Gründung der USA beginnen.

Der Ruhestifter
 
00
21.11.2009, 12:59
Einen staat, dem die usa geholfen haben?

Wie wäre es denn mit deutschland, frankreich, österreich, italien, uk? Die wären ohne usa jetzt alle teile des dritten reiches. Übrigens auch ohne die sowjetunion, was ebensowenig am charakter des stalinistischen regimes ändert, wie die diversen unerfreulichkeiten in den usa daran ändern, dass das eingreifen der usa für den ausgang des krieges wichtig war.

Staaten sind keine personen. Ihre moralische bewertung ist sinnlos. Sinnvoll ist dagegen der vergleich der regimes in hinblick auf ihre legitimation und das ausmaß der repression, die sie organisieren. Da sind gewaltherrschaften wie die in kuba, iran oder saudiarabien - um auch eine von den usa unterstützte zu nennen - noch viel schlimmer als die regierungen der usa oder der eu-staaten

Horst Holger
10
1.11.2009, 00:54
klar, die Amis sind Schuld an allem Elend auf dieser Welt..

ist halt auch die typische Argumentation Deiner linken Vorzeigeherrscher um von selbstversurachten Problemen in ihren Ländern abzulenken. Wirst Du etwa für Deine Postings bezahlt, pepitant?

pepitant
00
20.11.2009, 21:30
Entschuldigen Sie bitte, ich habe schon

oft genug betont, dass ich "die Amis" aus Gründen der kurzen Formulierung verwende und damit die herrschende Oberschicht und nicht die Einwohner generell meine. Sie haben das auch schon oft genug gelesen, schließlich schreiben wir einander unsere
gegenteiligen Ansichten ja nicht zum ersten Mal. Sollte Ihre Unterstellung also nicht nur aus böser Absicht erfolgt sein, ist Ihr Kurzzeitgedächtnis durchaus bewundernswert.
Und nein, ich werde nicht fürs Posten bezahlt, deshalb kann ich auch nicht mit so konsequenter Regelmäßigkeit Beiträge hier abliefern. Andererseits hat diese finanzielle Unabhängigkeit den Vorteil, eigene Gedanken ausformulieren zu dürfen. Eigene Gedanken wiederum sind immer leichter zu argumentieren als vorgegebene.

karim massoul
13
2.11.2009, 18:44

Bezahlt werden Sie wahrscheinlich,denn keiner ausser Sie haben wohl so viel Zeit um auch noch unter vielen anderen Nicks schreiben zu können.Musste mal geschrieben werden.

auf Leben und Brot
02
27.10.2009, 13:30
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