Nationalfeiertag: Stolz auf Österreich

26. Oktober 2009 14:17
Bild 1
Foto: apa
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Einige hundert Menschen haben sich heute vormittag auf dem Heldenplatz versammelt um den Nationalfeiertag Österreichs zu feiern - zur Leistungsschau erwartet das Bundesheer 850.000 Schaulustige. Frau Schmid kommt dafür mit Familie jedes Jahr aus der Steiermark angereist: "Mir gefällt, was da los ist." Den so zur Schau getragene Patriotismus findet sie nur gerechtfertigt: "Ich bin schon stolz darauf, in Österreich zu leben."

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Ich_schpriche_Neuteutsch
18.07.2011 12:50

Ich will für meinen Sohn auch so eine schicke Uniform wie auf dem fünften Bilde!

Pierre d´Aubusson
12.11.2009 10:11
12. November 2009

Heute ist Staatsfeiertag!

Lt K.....
19.07.2011 15:47
Es ist dies ein Trauertag.

Juvenal
28.10.2009 13:54
Foto 2: wie stehen die denn herum ?

Soll das eine ordentlich ausgerichtete Truppe sein?

Nick Tameer
03.11.2009 20:09

Mir gefällt's. In dieser Saison sind lustige, aufgelockerte Muster angesagt, langweilige Geraden und rechte Winkel sind out. An den Klamotten könnten man aber noch arbeiten - ich würde Bonbonfarben aller Schattierungen empfehlen.

Roter Baron
28.10.2009 09:38
und das ist, was es dort wirklich zu sehen gab:

krieg ist schön
töten ist schön
sterben ist schön


roter baron

Al Cohole
28.10.2009 13:17

Wo, bitte, waren Sie?

dedo1
28.10.2009 08:25
schau

wo waren bloß die kinder an den mp's, wo blieb die niedliche kindersoldaten-elitetruppe, wo blieb das ganz große feuerwerk mit echtmunition, und flak's wo blieben die flak's? bitte, was soll das für eine schau gewesen sein, das war doch keine richtige schau ...

Noussom Dakkor
28.10.2009 07:40
Bild 6

Hab ich doch glatt Schei*übungen gelesen... ;o)

rosa.rot
28.10.2009 00:24

einfach nur pervers finde ich das...

Ich bin Brian
27.10.2009 18:37
Bild 8

Diese Lederhandschuhe sehen ja richtig warm aus, erinnert mich an die G'strickten vor 20 Jahren und meinem Lieblingsbefehl beim Exerzieren: Zug-Handschuhe an. Einer hat sie vergessen: Zug Handschuhe aus ...

Pierre d´Aubusson
12.11.2009 10:13

Und beim Rauchen hat man sich Lüftungslöcher gebrannt.

M. P.1
27.10.2009 19:30

Ja, das ist auch eine Idiotie, die beim Bundesheer oft zelebriert wurde, dass man die gesamte Gruppe/gesamten Zug/gesamte Kompanie bestraft, weil bei einem einzelnen irgendwas nicht gepasst hat (erinnert ein bisschen an Sippenhaftung). Natürlich voll beabsichtigt, alle anderen gegen diesen einen aufzuhussen (was ja toll die oft so hochgelobte Kameradschaft fördert).

Aber sowas ist bei so Vorführungen natürlich strengstens tabu. Was sich hinter den verschlossenen Türen an den anderen 364 Tagen des Jahres abspielt, darf am Nationalfeiertag kein Thema sein.

Paul Dresten
07.11.2009 17:05
Sie haben es nicht verstanden!

Es werden nicht alle wegen einem bestraft, sondern alle haben die Konsequenzen daraus zu ziehen, dass sie ALLE nicht dazu in der Lage waren auf einander auf zu passen. Den es wäre ihre Aufgabe gewesen dem einen auf seine fehlenden Handschuhe aufmerksam zu machen!

dermartino
28.10.2009 05:32

Was sie sagen ist theoretisch ganz nett, praktisch Unsinn.

Beim Exerzieren ist völlig klar, dass alle gleich aussehen müssen... also entweder alle Handschuhe oder keiner.

Ansonsten führt dieses "Vorführen" in den seltensten Fällen dazu, dass ein bestimmter Kamerad ausgestoßen wird. Macht eh dauernd jemand Fehler.

Nick Tameer
03.11.2009 20:19

Komm - einer fällt doch praktisch gar nicht auf. Notfalls kann er sich auch die Hände mit Tarnfarbe bemalen. Oder man stellt ihn exponiert auf - ganz links vorne oder rechts hinten z.B., damit alle Denken,er sei der, der wegen irgendeiner Tradition oder Vorschrift keine Handschuhe trägt. Man kann da schon kreativ sein.

Arne Karlsson
28.10.2009 01:31
Sie haben den Sinn nicht verstanden !

Ein Haufen Egoisten lernt so früher oder später, aufeinander aufzupassen und Verantwortung für die Gruppe zu übernehmen. Im Kapfeinsatz kann das mitunter lebensrettend für das gesamte Team sein.

Es gibt auch Sportarten (z.B. American Football) wo immer das gesamte Team für das Vergehen eines einzelnen bestraft wird - in diesem Beispiel durch Raumverlust.

So wird die Disziplin aufrecht erhalten und der Teamgeist massiv gestärkt.

M. P.1
28.10.2009 11:16

Durch kollektive Bestrafung wird der Teamgeist gestärkt?

Das ist aber schon ironisch zu verstehen (in bezug auf Bundesheer), oder?

Arne Karlsson
28.10.2009 23:39
Lernen durch Bestrafung - ein alltäglicher Vorgang

Das Ziel eines Teams muss es sein, eng zusammenzuarbeiten um erfolgreich zu sein und den schwächeren zu helfen um das Ziel gemeinsam zu erreichen. Eine Gruppe Soldaten muss sich bedingungslos aufeinander verlassen können und kann darf auch einen schwächeren Kameraden nicht zurücklassen. Das Team muss lernen wie fatal sich ein - an sich unbedeutender - Fehler auf alle auswirken kann.

Wer nach so einer "Bestrafung" auf den Kameraden losgeht, nur weil der seine Handschuhe vergessen hat, disqualifiziert sich nicht nur auf menschlicher Ebene, sondern ist auch nur beschränkt teamfähig und wird sich früher oder später einkriegen müssen oder selbst zum ungeliebten Element werden.

Al Cohole
27.10.2009 22:52

Einzelbestrafung ist beim Bundesheer verboten, wenn ich mich nicht irre.

Wobei derjenige nicht unbedingt gleich den Hass der ganzen Einheit auf sich zieht, weil eh jeder dauernd irgendwas falsch macht …

M. P.1
27.10.2009 23:35
Es hat sich auch niemand vom Kaderpersonal darum geschert, dass Einzelbestrafung verboten ist. Wenn sich tatsächlich mal ein Rekrut beschwert hätte, hätten die schön zusammengehalten und was dabei herausgekommen wäre, ist leicht zu erraten.

Zumindest hätte derjenige die restliche Zeit nichts mehr zum Lachen gehabt.

Zudem hätte (und hat) es andere Methoden gegeben, wie befohlenen Rapport und Ausgangsverbot. Da nimmt jeder lieber in Kauf, mal (verbotenerweise als Einzelbestrafung) 20 Liegestütze zu pumpen, als (legalerweise) eine Woche in der Kaserne eingesperrt zu sein.

Die Rechte, die Rekruten so haben, lesen sich vielleicht ganz gut auf'm Papier. Aber in der Praxis sitzt das Kaderpersonal am deutlich längeren Hebel.

Chancen, sich aufzulehnen, hat eigentlich nur ein Rekrut, dem es wurscht ist, ob er fast die gesamten 8 Monate in der Kaserne verbringt oder nicht. Aber wem ist das schon wurscht? Ich hätte keinen kennengelernt.

Al Cohole
28.10.2009 13:09

Das hängt wohl stark davon ab, wo bzw. bei wem man landet.
Ich hatte das Glück, eine ziemlich guten Zugskommandanten erwischt zu haben, der offenbar auch auf „seine“ Gruppenkommandanten einen positiven Einfluss hatte. Kollektive Bestrafungen waren nicht häufig und wenn, dann harmloser Natur („Machen wir doch paar Liegestütz, während Rekrut Meier seine Trinkflasche aus der Unterkunft holt …“). Zum Befohlenen wurde man sowieso nur wegen etwas Gröberem geschickt (z.B. Kameraden bespucken, zu goschert ggü. einem Vorgesetzten sein, versehentliche Schussabgabe, etc.)

Ganz allgemein habe ich den Eindruck, dass sich die Situation in den letzten (10?) Jahren deutlich verbessert hat (siehe auch die Berichte der Beschwerdekommission)

Cpu
27.10.2009 18:31
Was heißt da Schießübungen?

Wo hätte man den da bitte schießen können? Nur weil jemand durch ein Zielfernrohr schaut heißt dass ja noch wohl lange nicht das da geschoßen wird. Bitte in Zukunft etwas sorgfältiger recherchieren.

Mucosaprolaps
27.10.2009 16:39

Dass man Kinder da schießen lässt, halte ich für reichlich daneben.

Ex-Mühviadla
28.10.2009 08:10

Niemand hat geschossen. Klingt halt besser als "Waffenbegutachtung" oder ähnliches.

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