ASEAN-Gipfel

Asians Wirtschaft will mehr Unabhängigkeit vom Westen

25. Oktober 2009, 12:41

Kontinent feiert Vorreiterrolle bei Konjunkturerholung - Thailand: Abhängigkeit vom Westen überholt

Hua Hin - Die ASEAN-Staaten haben sich bei ihrem Gipfel auf eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit verständigt. Asien brauche ein neues Wachstumsmodell, das weniger auf westlichen Partnern wie den USA und stattdessen stärker auf regionalen Handelsabkommen basiere, sagte der Gastgeber des Treffens und thailändische Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva am Ende des dreitägigen Treffens am Sonntag. "Das alte Wachstumsmodell, bei dem wir - vereinfacht gesagt - vom Bedarf des Westens an hier produzierten Gütern und Dienstleistungen abhängig sind, wird uns in Zukunft nicht länger gute Dienste leisten." Dies habe die Finanzkrise bewiesen.

Vorläufige Unterstützung fand der Plan Japans zum Aufbau einer Wirtschaftsgemeinschaft nach Vorbild der EU. "Ich denke, dass meine langfristige Vision einer Ostasiatischen Union vom Großteil der Teilnehmer begrüßt wurde", sagte der japanische Ministerpräsident Yukio Hatoyama. Zugleich forderte er die Staats- und Regierungschefs auf, auch trotz wachsender Anzeichen für eine Wirtschaftserholung - vor allem in Asien - an ihren Konjunkturprogrammen festzuhalten. Es gebe keinen Anlass, sich zurückzulehnen. Dem Arbeitsmarkt gehe es "schrecklich", sagte er.

Nach Vorstellung Japans sollen dem neuen Block neben den zehn Mitgliedern der Gemeinschaft südostasiatischer Nationen (ASEAN) auch Indien, Australien und Neuseeland angehören. Der Aufbau der Gemeinschaft dürfte allerdings länger als ein Jahrzehnt dauern. Zentraler Bestandteil könnte dann auch die Einführung einer Form von regionaler Währung sein.

Das Streben nach einer Union könnte sich jedoch als schwierige Aufgabe entpuppen. China zeigte sich den Plänen gegenüber zurückhaltend. Australien plant einen Zusammenschluss, der unter Einbezug der USA auf regionale Krisen reagieren soll. Zudem war der Auftakt des Gipfels geprägt von Streitigkeiten über den Reis-Handel und einem scharfen Wortwechsel zwischen Thailand und Kambodscha.

Insgesamt sollten auf der Tagung, die bereits zwei Mal verschoben wurde, 42 Verträge unterzeichnet werden. Neben Wirtschaftsfragen berieten die ASEAN-Staaten zudem über die Energiesicherheit und den Klimaschutz. Bei einem bilateralen Treffen am Rande des Gipfels forderte Hatoyama die indische Regierung auf, sich an internationalen Klima-Vereinbarungen zu beteiligen. Dies sei unverzichtbar für den Erfolg des Kopenhagener Gipfels im Dezember, sagte Hatoyama nach Angaben eines Regierungsvertreters seinem Kollegen Manmohan Singh. Indien hat wiederholt erklärt, verbindliche Klimaziele abzulehnen.

Vom 7. bis zum 18. Dezember treffen sich die Vertreter von 190 Staaten in der dänischen Hauptstadt, um ein Nachfolgeabkommen zum Kyoto-Klimaprotokoll zu erarbeiten. Der gastgebende Ministerpräsident Lars Lokke Rasmussen hatte vor einem Scheitern der Konferenz gewarnt.

Die burmesische Militärjunta stellte auf dem ASEAN-Gipfel weitere Erleichterungen für die seit Jahren unter Hausarrest stehende Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi in Aussicht. Burmas Regierungschef Thein Sein habe sich "optimistisch" gezeigt, dass Suu Kyi im Prozess der nationalen Versöhnung einen Beitrag leisten könne, sagte der thailändische Regierungschef Abhisit Vejjajiva am Sonntag. Thein Sein sagte den Gipfelteilnehmern zudem, seine Regierung werde möglicherweise die Bedingungen des Hausarrests der 64-Jährigen erleichtern. (APA/Reuters/AFP)

max 1231
 
00
26.10.2009, 14:37
muss immer lachen wenn ich diese leute über sogannte klimasachen reden höre.der anteil denn der mensch an den

klimaschwankungen hat ist vernachlässigbar. was hier primär gemacht werden kann und zwar jetzt und heute ist die luftverschmutzung drastisch senken. in yangon z.B. ist eine derart schlimme verschmutzung der luft auf grund der schrottautos, busse und lkw die in japan abgestossen werden das es ein graus ist. wenn man den leuten tatsächliche hilfe leistet um dieses problem zu lösen wäre tatsächlich etwas getan. anstatt dessen ergeht sich die politkaste in nebulöse floskeln um ja nichts konkretes tun zu müssen. übrigens ich hab das mal überlegt, in yangon wird pro tag (in etwa) mehr dreck in die luft gepustet als wie in ganz Ö und diese art von stadt gibts in der region im tausenderpack, usw. viele zäumen den gaul halt vom schwanz her auf.

shaki1
01
26.10.2009, 02:01
"Asians Wirtschaft will mehr Unabhängigkeit vom Westen"


Asian kann im Osten, Norden oder Süden liegen.
APA, bitte, wo liegt Asian?

max 1231
 
10
25.10.2009, 17:16
na so was

wo gibts "touristenauswüchse in thaiand" ? 70% der thais leben vom tourismus !! im übrigen sollten die leute dem "westen" danken, denn die laden etwa 80% ihrer produkte im westen ab und beziehen einen grossteil der einkommen für die leute von den touristen aus dem westen. das dies die politkaste nicht wahrnehmen kann wundert micht nicht, denn die saugen das einkommen des staates über korrupte kanäle in ihre taschen. diesen leuten sind doch die einwohner im jeweligen land total egal, denen gehts nur ums absahnen und bereicherung und sonst gar nichts.

MondXicht
00
26.10.2009, 14:17

In ihrer kleinen Welt sieht das so aus.

h 90
00
26.10.2009, 02:24

70 % halte ich fuer uebertrieben.
Ich hab mal 3 % gelesen, was ich wieder fuer untertrieben halte.
Thailand hat recht solide Industrie, exportiert sehr viel, Lebensmittel, sogar panierte Huehnerschnitzel nach OEsterreich.
starke Autoindustrie die bis nach Australien importiert
Jede Menge Lohnfertigung.
Trotzdem ist natuerlich der Tourismus eine grosse Einkommensquelle.

Jup posts
01
25.10.2009, 16:40
Da hat er schon recht der thail. Premier.

Anfangen koennens ja mit den weniger schoenen Touristenauswuechsen in Thailand, das mal abzustellen. Und ob China, Japan und Korea, sowie Thailand und Kambodscha, bzw Vietnam und China usw usw in einer Art AU miteinander koennten, spannend, spannend.

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