In der Steiermark ein Fünftel weniger

23. Oktober 2009, 17:05
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22 Angestellten gehen in Pension, zum Teil mit "Handshake" - Direktor Draxler: "Umbau gut vorbereitet"

Die Sparmaßnahmen im ORF haben auch die Landesstudios erreicht. So fällt im Landesstudio Steiermark per Jahresende ein Fünftel der über 100 Planstellen weg. Landesdirektor Gerhard Draxler gab am Freitag offiziell den Aderlass bekannt: "Dieser Abgang an Ressourcen, Kompetenz und Qualität wird selbstverständlich spürbar sein." Es werde "unserer aller Anstrengung bedürfen, auf demselben Niveau weiterzutun."

Ein Fünftel der Belegschaft im Angestelltenbereich, 22 Personen, verlassen entweder über Pensionierungen oder über vorzeitige Pensionierungen ("Handshake-Modell") das Unternehmen. Im Gegenzug wird es nur eine Neueinstellung und punktuell Verstärkungen beim verbleibenden Personal geben. Wie Draxler erklärte, sei man seit mehr als einem Jahr ganz konkret damit beschäftigt, Schritte einzuleiten, um dem Programmauftrag "möglichst ohne hör- und sehbare Schwächung unseres öffentlichen Gesamtauftrittes" nachkommen zu können. Umstrukturierungen und Ablaufänderungen seien notwendig. Mit einer Einsparungsvorgabe von 2,2 Mio. Euro sei man das am stärksten betroffene Landesstudio.

"Wir gehen gut aufgestellt in diese Umbauphase und haben wohl überlegt, wie wir die Zukunft meistern können", zeigte sich Draxler am Freitag nach einer Belegschaftsversammlung dennoch optimistisch. Man bereite nun eine Programmoffensive vor. (APA)

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