Mögliches Mittel gegen Krebs im Oregano

25. Oktober 2009 17:31
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    Foto: cremer

Kräuter der Gattung "Origanum" wurden einem molekularbiologischen Screening unterzogen

Wien - Oregano, Majoran und verwandten Kräutern aus der Gattung "Origanum" (Dost) werden verschiedene gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt. Ein molekularbiologisches Screening hat ergeben, dass vor allem Syrischer Oregano (Origanum syriacum) auch große Mengen an Thymoquinon enthält. Die Substanz, die auch im Schwarzkümmel vorkommt, gilt als vielversprechende Substanz für die Krebstherapie. Die Arbeiten des Instituts für Angewandte Botanik und Pharmakognosie der Veterinärmedizinischen Universität Wien wurden vom Wissenschaftsfonds FWF unterstützt.

Im vergangenen Jahr hatten erste Studien von US-Forschern an Krebszelllinien gezeigt, dass Thymoquinon das Wachstum von pankreatischen Krebszellen hemmte und die Zellen abtötete, indem es den Prozess des programmierten Zelltodes ausgelöst hatte.

Screening

Hauptanliegen der Studie war eine Revision der 43 Arten aus der Gruppe "Origanum" mittels DNA-Analysen. Bisher wurden die Kräuter meist mittels morphologischer Merkmale - etwa Blätter oder Blüten - eingeordnet und Verwandtschaftsverhältnisse bestimmt. Es zeigte sich, dass äußerliche Ähnlichkeiten oder Unterschiede nicht unbedingt die Verwandtschaftsbeziehungen auf genetischer Ebene widerspiegeln, so Studienautorin Brigitte Lukas.

Regionen

Bei ihren DNA-Analysen legten die Wissenschafter auch Wert auf Regionen, welche mit der Produktion von mehr oder weniger bekannten Wirkstoffen und Aromen der Küchen- und Heilkräuter in Verbindung stehen. Generell zeigte sich, dass es auch innerhalb der einzelnen Arten eine große Variabilität bei der Produktion etwa von ätherischen Ölen gibt.

Speziell im Majoran (Origanum majorana), aber auch in Proben von kommerziellen Oregano-Produkten konnten hohe Anteile an Arbutin nachgewiesen werden. Arbutin ist dafür bekannt, dass es von Bakterien zu Hydroquinon zerlegt und damit als potenziell gesundheitsschädliche Substanz gilt. Allerdings müsste etwa Majoran in sehr großen Mengen aufgenommen werden, bis die Arbutin-Aufnahme bedenklich wird.

Unterschiede zwischen und auch innerhalb der Origanum-Arten gibt es auch bezüglich der Produktion von ätherischen Ölen, welchen die gesundheitsfördernden, antioxidativen Wirkungen der Kräuter zugeschrieben werden. Hohe Anteile an solchen Substanzen enthalten etwa der Gewöhnliche Oregano (Origanum vulgaris) oder der Türkische Oregano (Origanum unites). (APA/red)

Leonardo Basil
28.10.2009 10:08

Sofort patentieren lassen, dass Oregano nur noch gegen erhöhte Abgabegebühren an Monsanto angebaut werden darf.

... Ich stelle gerade fest dass meine englische Rechtschreibkorrektur im FF nur Oregano und Monsanto als gültige Worte erkennt..... :-/

Reblaus
26.10.2009 22:25
Die sollen lieber ein Mittel

gegen Krebs im Menschen suchen!

fatgirlstryhard
26.10.2009 10:50
Warum

hab ich auf einmal das unerklärbare Verlangen nach Pizza?

Irma la Douce
25.10.2009 19:23
"Thymoquinon" ist falsch. Es ist noch keine Übersetzung, wenn


vom englischen Wort Thymoquinone einfach das "e" weglässt.

Es muss Thymochinon heißen!

eine kleine dezime
25.10.2009 18:13

Ich wünschte schon ich hätte ein Mittel gegen die Raupen die meinen Oregano gefressen haben.

Kahuna
25.10.2009 23:05
Essen Sie die Raupen dann bleibt Ihnen Ihr Oregano

zeta_potential
25.10.2009 19:11

Es gibt einige krebserregende Mittel gegen diese Raupen!

pirat2
 
25.10.2009 19:05

Gibt es - die spanische Wegschnecke! Sie frisst den Raupen das Futter weg ;-)

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