Frauenpriestertum bringt "Unruhe" in Diözese

23. Oktober 2009, 13:45
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Kritik an Diözesanmitarbeitern, die sich für Frauenpriestertum und Laienpredigten aussprachen - Weihbischof Laun: Frauenpriestertum ist "nicht diskutierbar"

Salzburg - Andreas Laun , Salzburger Weihbischof, kritisiert zwei Mitarbeiter der Erzdiözese Salzburg, von denen sich einer für das Frauenpriestertum ausspricht und der andere die "Priesterzentriertheit" der katholischen Kirche bemängelt. Diese "Unruhe" gebe es aber nicht nur in Salzburg, sondern auch in anderen österreichischen und deutschen Diözesen, so Laun, "deshalb ist es notwendig, die Dinge klar auszusprechen und richtig zu stellen."

"Ordnung der Kirche"

"Gestört wird der Frieden in der Kirche, wenn Menschen den Glauben ganz oder teilweise bestreiten und wenn sie sich nicht an die Ordnung der Kirche halten. Genau diese beiden Quellen des Unfriedens sind in Salzburg entstanden", schreibt der Bischof in der katholischen Internet-Plattform kath.net.

Papst Johannes Paul II. habe eine Klare Antwort zur Frage des Frauenpriestertums gegeben, dieses sei "nicht diskutierbar". Auf die Frage, ob er Konsequenzen für die beiden Diözesan-Mitarbeiter fordere, sagte der Bischof, dass er dazu das Recht nicht habe, weil es kirchenrechtlich ohne Bedeutung bliebe: "Ich bin nicht der Diözesanbischof." (APA)

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    Papst Johannes Paul II. hat eine Klare Antwort zur Frage des Frauenpriestertums gegeben, so Laun.

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