Pay-TV: Smartcards hacken - mit Säure und Mikroskop

23. Oktober 2009, 13:48
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Hacker gibt Einblick in seine Arbeitsweisen - Physischer Zugriff wird von der Herstellern mittlerweile erheblich erschwert

Mithilfe von Smartcards versuchen Pay-TV-Anbieter den Empfang der eigenen Inhalte auf tatsächlich zahlende KundInnen zu beschränken. Dabei befindet man sich im steten Wettlauf mit jenen, die versuchen diese Restriktionen auszutricksen, eine Auseinandersetzung, die längst nicht mehr nur auf reiner Softwareebene ausgetragen wird.

Tricks

Welcher Methoden man sich dabei mittlerweile bedient demonstriert nun ein Hacker in einem Video-Beitrag bei Wired. Unter anderem setzt Chris Tarnovsky dabei Säure ein, um den Chip überhaupt erst einmal freizusetzen. Der nähere Aufbau des Chips wird mit dem Mikroskop analysiert - um dann später nachgebaut werden zu können.

Job

Tarnovsky hat sein Hobby übrigens mittlerweile zum Beruf gemacht, er arbeitet für einen Smartcard-Hersteller, um dessen Karten gegen solcherlei Angriffe abzusichern. (red)

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