Nachlese Tag 2

Tag 2: Das Audimax bleibt besetzt

24. Oktober 2009, 09:34
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    Die Uni bleibt auch heute noch besetzt.

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    Musikalische Demo-Unterstützung.

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    Die ÖH beteiligt sich aktiv an der Besetzung.

Studenten verbrachten auch die Nacht auf Samstag im Audimax - Sachschäden laut Rektorat in Höhe von 50.000 bis 100.000 Euro - Demo für Dienstag angekündigt - Besetzungen auch an Uni Graz

Wien - Das Audimax der Uni Wien wird von StudentInnen besetzt. Sie protestieren gegen den "Bildungsabbau". derStandard.at berichtete am Freitag von 7 Uhr bis 20 Uhr live von den Vorgängen an der Uni. Auch am Wochenende gibt es regelmäßige Updates.

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UPDATE 20.00: "Wir werden nicht so schnell weggehen", heißt es auf der Pressekonferenz. Bis morgen wollen die Studenten auf jeden Fall im Audimax bleiben. Am Dienstag soll es eine große Demo geben. Die Besetzer sehen sich als "Bewegung" und wollen eine "Bildungsdebatte anzetteln".

UPDATE 19.55: Die ÖH-Vertreter fordern auf der Pressekonferenz Mitspracherecht. Das Rektorat könne ins Audimax kommen, um zu verhandeln.

UPDATE 19.40: Die angekündigte Pressekonferenz wird jeden Moment starten. Dass die Besetzung heute noch beendet wird, scheint mittlerweile ausgeschlossen zu sein.

UPDATE 19.30: Samir Al-Mobayyed, Fraktionssprecher der AG, präzisiert gegenüber derStandard.at: Es sei gut, dass mit der Besetzung ein Zeichen gesetzt werde. Allerdings kritisiert er die Schäden in den Hörsälen und berichtet von vielen Bechwerden, die die AG von Studierenden erhalten habe, weil Vorlesungen und Prüfungen nicht stattfinden können.

UPDATE 19.20: Die AG-Uni-Wien fordert die Beendigung der Proteste und zeigt sich "entsetzt" über die "eskalierende Lage" im Audimax.

UPDATE 19.05: In Graz sind es laut APA übrigens rund 50 Studierende, die den Hörsaal 06.01 auf der Vorklinik besetzt haben. Vorrangig geht es ihnen um "Solidarität" mit den Besetzern des Audimax in Wien, heißt es. 

UPDATE 18.50: Wissenschaftsminister adé? Laut Kronen Zeitung und Kleine Zeitung sollen sich SPÖ und ÖVP auf Hahn als EU-Kommissar geeinigt haben.

UPDATE 18.40: O-Ton der Uni Wien-Sprecherin: "Derzeit ist die Sicherheitssituation so, dass keine Maßnahmen nötig sind. Wir hoffen, dass das so bleibt." 

UPDATE 18.30: Eine Sprecherin der Uni Wien hat gegenüber der APA bestätigt, dass es auch weiterhin zu keiner Räumung des Audimax kommen wird. Das habe die Universitätsleitung beschlossen.

UPDATE 18.20: Aktuell findet im Audimax wieder ein Plenum statt. Um 19.30 soll es eine Pressekonferenz geben. Da wird es wohl eine Entscheidung darüber geben, ob das Audimax auch übers Wochenende besetzt bleibt.

UPDATE 18.00: Das Audimax ist jetzt wieder bummvoll. Nachdem die Studenten den Wissenschaftsminister nicht im Festsaal angetroffen haben, sind sie wieder zurückgekehrt. Alle Sitzplätze sind belegt. Auch am Gang drängen sich die Menschen.

UPDATE 17.40: Pressesprecher der Polizei gegenüber derStandard.at: Es wurde bisher kein Befehl zur Räumung erteilt.

UPDATE 17.20: Hahns Pressesprecher gegenüber derStandard.at: Man stehe selbstverständlich für Gespräche mit offiziellen Studierendenvertretern zur Verfügung, wie auch schon bisher.

UPDATE 17.10: Nach Infos der Pressestelle des Wissenschaftsministeriums war eine Teilnahme von Johannes Hahn an einer Uni-Veranstaltung heute nicht geplant.

UPDATE 17.00: Gegenüber derStandard.at bestätigt das Rektorat nicht, dass heute noch über eine Räumung entschieden wird.

UPDATE 16.55: Die DemonstrantInnen, die vorher um den Ring gezogen sind, sind jetzt wieder im vollen Audimax. Gerade spricht sich herum: Minister Hahn ist aktuell an der Uni, er eröffnet eine Veranstaltung. Die BesetzerInnen wollen Hahn einen Besuch abstatten.

UPDATE 16.40: Die Universität Wien will am Abend über die Räumung des Audimax entscheiden, berichtet die APA.

UPDATE 16.35: Im Plenum um 17 Uhr soll debattiert werden, ob man weiter besetzt - wenn sich die Mehrheit dafür ausspricht, dann soll die Besetzung bis Dienstag Abend andauern.

UPDATE 16.25: "Alle, alle, alle in den Streik" - Generalstreik der Unis ab Dienstag, skandieren einige Demonstranten.

UPDATE 16.15: Im Audimax sind aktuell noch etwa 200 bis 300 Personen. Um 17 Uhr ist wieder ein Plenum angesetzt, bei dem entschieden werden soll wie es weitergeht.

UPDATE 16.05: Die Demonstration zieht jetzt Richtung Akademie, laut Organisatoren wird sie dort schon freudig erwartet.

UPDATE 16.00: Die Demo ist jetzt vor dem Parlament angekommen.

UPDATE 15.50: StudentInnen skandieren "Der Hahn, der Hahn, der Hahn gehört gerupft"

UPDATE 15.35: Die Demo zieht jetzt Richtung Wissenschaftsministerium.

UPDATE 15.20: Burschenschafter ziehen gerade an der Demo vorbei - und werden ausgebuht.

UPDATE 15.15: JVP-Bundesobmann Sebastian Kurz ist nicht auf der Seite der DemonstrantInnen. "Der Protest der Studierenden ist nicht nachvollziehbar. Ich fordere die ÖH als Interessensvertretung der Studierenden auf, das Gespräch zu suchen und am Verhandlungstisch Lösungen für uns junge Menschen zu erarbeiten." Die Besetzung mancher Universitäten sei der falsche Weg. "Mitarbeiten statt demonstrieren" müsse das Motto sein, so Kurz in einer Aussendung

UPDATE 15.00: Eine Gruppe von DemonstrantInnen macht sich gerade auf dem Weg Richtung Juridicum, dort wollen sie durch die Hörsäle ziehen. Gestern wurden sie dort allerdings zum Teil ausgebuht.

UPDATE 14.45: Trotz der Demo, die um 15 Uhr vor der Uni Wien beginnt, wollen die OrganisatorInnen das Audimax parallel besetzt halten.

UPDATE 14.30: Auch an der TU Wien gibt es heute noch eine Aktion: Um 16 Uhr wird im HS1 des Freihaus eine HörerInnenversammlung einberufen.

UPDATE 14.20: Auch an der Uni Klagenfurt solidarisiert sich die ÖH. Proteste, so der Vorsitzende, seien "nicht auszuschließen".

UPDATE 14.10: Für Johannes Hahn sind die Demos ein "lokaler Protest". Am Rande einer Pressekonferenz meinte er: "Die Besetzung ist an der Universität Wien. Die Uni Wien muss entscheiden, was sie unternimmt."

UPDATE 14.00: Proteste weiten sich aus - Vorklinik der Uni Graz ebenfalls besetzt. ÖH der Uni Graz erklärt sich in einer Aussendung mit den BesetzerInnen des Audimax in Wien solidarisch.

UPDATE 13.50: Aus der APA: An der Akademie werden "verschärfte Maßnahmen" diskutiert, nachdem der Rektor am Donnerstag die Leistungsvereinbarungen mit dem Ministerium unterschrieben hat, so Streikorganisatorin Martina Pfingstl. "Unsere Forderungen wurden nicht erfüllt, die Besetzung bleibt aufrecht. Es könnte zu weiteren Unannehmlichkeiten für das Rektorat kommen."

UPDATE 13.30: Für 15 Uhr ist eine Demo vor der Uni mit Ringblockade geplant. Davor wollen die StudentInnen einen Zug durch die Hörsäle veranstalten.

UPDATE 13.05: Mittlerweile ist das Audimax wieder komplett gefüllt. Menschen, die keinen Platz mehr finden, stehen am Rand.

UPDATE 12.45: Das Audimax ist jetzt 24 Stunden besetzt.

UPDATE 12.30: Heute ist die ÖH stärker in die Organisation des Protests involviert als gestern. Am Podium, in den Arbeitsgruppen oder durch Präsenz im Plenum tritt die ÖH in Erscheinung. Auch die Infrastruktur erfolgt zunehmend durch die Studentenvertretung. So stellt sie etwa Kopiermöglichkeiten und Generatoren für Musik zur Verfügung.

UPDATE 12.10: Es liegt eine Schätzung des Rektorats vor, wieviel die Sachschäden ausmachen. Man geht von 50.000 bis 100.000 Euro aus.

UPDATE 11.45: Noch immer ist nicht klar, wie lange die Besetzung dauern soll. Die StudentInnen vor Ort wollen ein "Open End".

UPDATE 11.30: Momentan werden von Seiten der Uni Wien die besetzten Räumlichkeiten auf Schäden untersucht. Zu Mittag soll dann eine Schätzung vorliegen, in welcher Höhe diese sich bewegen.

UPDATE 11.15: Aus dem Rektorat heißt es gegenüber derStandard.at: "Wir geben das Ziel nicht auf, die Verwantwortlichen zu finden um mit ihnen zu verhandeln". An das Rektorat sei niemand der BesetzerInnen herangetreten.

UPDATE 11.00: Die Grünen-Nationalräte Werner Kogler und Peter Pilz sind jetzt vor Ort im Audimax um sich "solidarisch zu zeigen", wie sie gegenüber derStandard.at betonen.

UPDATE 10.45: Unsere Redakteurin vor Ort kann nicht bestätigen dass es zerschlagene Glastüren gibt, allerdings kann das natürlich auch in einem anderen Hörsaal passiert sein. Was bestätigt ist: Es gibt Beschmierungen (vor allem gegen Wissenschaftsminister Hahn) an den Wänden im Gang vor dem Audi Max; außerdem wurde eine Lampe zerbrochen. Die Wand für den Beamer im Audimax wurde mit Permanent Marker beschrieben.

UPDATE 10.35: Ein Dankeschön an das Reinigungspersonal der Uni Wien wird durchgesagt. Außerdem ein Aufruf, mehr "Respekt für die Infrastruktur" zu zeigen und Müll wegzuräumen. Laut einer Sprecherin der Uni sind Beleuchtungskörper und Glastüren zu Bruch gegangen, Hörsaalbänke wurden beschädigt.

UPDATE 10.20: Die OrganisatorInnen präsentieren ihren Zeitplan für heute: Das nächste Plenum soll um 12.00 Uhr im Audimax stattfinden; um 16.00 Uhr kommenden Dienstag ist eine HörerInnen-Vollversammlung an der TU im Freihaus HS1 geplant.

UPDATE 10.00: Laut Aussagen einer Sprecherin der Uni Wien gegenüber der APA sind bei der Besetzung Sachschäden entstanden, die Höhe wird gerade geprüft.

UPDATE 9.45: Infos aus dem Rektorat: Derzeit steht eine Räumung weiterhin nicht zur Debatte

UPDATE 9.30: Nach Angaben der OrganisatorInnen haben etwa 250 StudentInnen auf der Uni übernachtet.

UPDATE 9.15: Im Rektorat berät man momentan das weitere Vorgehen. Mit Informationen ist in der nächsten Stunde zu rechnen.

UPDATE 8.50: BesetzerInnen und das Reinigungspersonal der Uni Wien beseitigen gemeinsam die Spuren der langen Nacht.

UPDATE 8.35: Minister Johannes Hahn will die Proteste "nicht überbewerten", sagte er gestern Abend bei einer Pressekonferenz. "Die Spontanität von Spontis ist immer endenwollend".

UPDATE 8.20: Nicht alle StudentInnen sind auf der Seite der BesetzerInnen. Einige Jus-Studenten ärgern sich über die entfallende Vorlesung.

UPDATE 8.05: Die nächsten Vorlesungen im Audimax: Von 10 bis 12 Uhr wieder eine juristische Lehrveranstaltung, "Romanistische Fundamente: Sachenrecht und Grundlagen". Auch diese ist abgesagt.

UPDATE 7.50: Das Audimax füllt sich schnell wieder. Statt Jus-Studierenden treffen immer mehr Besetzer ein. Es gibt erste Wortmeldungen, Organisationsgruppen sollen sich bilden. Die Jus-Vorlesung, die von 8 bis 10 Uhr stattfinden hätte sollen (Einführung in die Rechtswissenschaften und ihre Methoden) ist definitiv abgesagt. Eintreffende Rechtswissenschafter solidarisieren sich mit den DemonstrantInnen.

UPDATE 7.40: Print- und Radiovertreter der Presse werden erwartet. Securities der Uni Wien laufen seit etwa einer Stunde das Gebiet rund um Audi Max und die besetzten Schlafsäle ab.

UPDATE 7.15: Gerade wird unter den recht wenigen bleibenden Besetzer im Audi Max beraten, was zu tun ist, um die Jus-Vorlesung, die regulär ab 8 Uhr stattfinden würde zu stören. Alle auf die Uni verteilten Schlafenden sollen wieder im Hörsaal versammelt werden. Noch immer wird zusammengeräumt - die Vorlesung soll durch politischen Protest und Besetzung und nicht durch zu viel Dreck im Hörsaal verhindert werden.

***

Originalartikel 7.00:

Um fünf Uhr wurde immer noch getanzt und gefeiert im Audimax. Aus der Besetzung, die gestern begonnen wurde (derStandard.at berichtete) um gegen Bildungsabbau zu demonstrieren, ist eine Art Schlaflager mit Musik- und Bier-Begleitung geworden. Über Nacht hat sich die Menge der BesetzerInnen dezimiert, dafür wurden auch andere Bereiche der Uni "erobert", so etwa Hörsaal 30 und 33. UniStandard-Redakteurin Julia Grillmayr war über Nacht vor Ort.

18 Stunden Besetzung

Seit 18 Stunden ist das Audimax der Uni Wien nun besetzt. Noch immer spielt Musik, doch schon machen sich die freiwilligen Aufräumkommandos mit riesigen Besen daran den Hörsaal zu fegen. Um 22 Uhr fand das letzte Plenum statt, wo die einzelnen Arbeitsgruppen, die sich am Nachmittag bildeten, ihre Forderungen präsentierten: Hahns Rücktritt, sowie die Abschaffung der Zugangsbeschränkungen und der vorgefertigten Erweiterungscurricula. Die Stimmung unter den Studierenden ist euphorisch - einen derartigen Protest habe man an der Uni Wien noch nie gesehen, heißt es. Internationale Solidaritätskundgebungen werden verlesen. Die Redner, die sich gegen die UG-Novellierung Luft machen, werden lauthals bejubelt.

Party mit Volksküche und Bier

In den späten Abendstunden hat sich die spontane Besetzungsaktion in eine regelrechte Party verwandelt. Es wurde ausgelassen auf den Bänken getanzt, am Gang platzierte ein DJ seine Turntables. Geld für Essen wird gesammelt und die Volksküche kocht für die Besetzer auf. Eine Geschäftschance wird genutzt: vor der Uni werden Bierdosen verkauft. Bis in die frühen Morgenstunden ist der Audi Max zum Bersten voll.
Ab ein Uhr früh stehen auch Schlafmöglichkeiten abseits der lauten Partystimmung bereit - einzelnen Hörsäle, etwa HS 33, werden dazu besetzt.

Vom Podium wird erinnert: Dies sei eine Protestaktion, keine einfache Party, auch morgen müsse man fit sein, die Besetzung fortzuführen. Um halb neun soll sich erneut ein Organisationskommitee zusammenfinden. Um 10 Uhr ist ein großes Plenum im Audi Max angesetzt.
Auch auf andere Uni soll der Funke überspringen: die TU plant um 16 Uhr eine große Hörerversammlung. An der Akademie der Bildenden Künste, wo die Proteste ihren Ausgang fanden, ist Mittags eine Vollversammlung geplant.

Uni setzt auf Verhandlungen

Eine der ungeklärten Fragen ist, wie die Uni Wien auf die BesetzerInnen reagieren wird. Gestern hieß es, man setze auf Verhandlungen statt auf polizeiliche Räumung, wolle aber die Uni "sobald wie möglich" wieder frei für den Lehrbetrieb bekommen. Eine Schwierigkeit dabei ist, dass es keine offiziellen OrganisatorInnen des Protests gibt, und somit auch keine prädestinierten AnsprechpartnerInnen für die Uni-Leitung.

Auf der Homepage der Uni Wien wurde mittlerweile folgende Info veröffentlicht:

"Aufgrund der aktuellen Protestaktionen im Hauptgebäude möchten wir Sie darüber informieren, dass der Prüfungs- und Lehrbetrieb an der Universität Wien – mit Ausnahme der Veranstaltungen im Audimax – planmäßig stattfindet. Derzeit muss davon ausgegangen werden, dass im Audimax die Vorlesungen am Freitagvormittag nicht stattfinden können."

"Wir behalten was uns gehört"

Wie lange noch weiter besetzt wird, darüber herrscht Unklarheit. Einige StudentInnen sprechen von Samstag, andere wollen heute irgendwann abziehen. Der Twitter-User "Unibrennt" twittert jedenfalls heute um fünf Uhr Früh aus dem Audimax: "Nur um hier Missverständnisse aufzuklären: Es ist keinesfalls geplant Freitags einfach abzuziehen. WIR BLEIBEN! Wir behalten was uns gehört!" (Teresa Eder, Julia Grillmayr, Sebastian Pumberger, Rosa Winkler-Hermaden, Anita Zielina, derStandard.at, 23.10.2009)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 2280
aereo
25
24.10.2009, 11:08

Lasst euch nichts gefallen !

Der rote Johann
 
41
24.10.2009, 15:28
wird sich leider nicht spielen....

die leistungswilligen wirklichen Studenten sind halt keine Krawallmacher, die lernen lieber.

für Ruhe & Ordnung zu sorgen, wird man schon den Exekutivbeamten überlassen müssen.

hoffentlich passiert bald mal was!

StudentInnen sind Schuldner
34
24.10.2009, 11:34
Genau. Heute spielen wir die Unangepassten in einer angepassten Welt auf Kosten Dritter

Morgen definieren wir das neue Angepasste

moody 100
 
00
24.10.2009, 10:52
Bologna

war der Stein des Anstoßes - zumindest auf der Kunst.
Es geht also nicht (nur)um die Studienbedingungen sondern darum, dass die Unis nicht zur (noch dazu schlechten) *Aus*bildungsstätte werden.

datenPunk
11
24.10.2009, 10:50
Voi lustig

ich sehe hier nur eine grosse party mit wischiwaschi forderungen.
eine stärkung von hahn un der reaktion
ein pr desaster für alle studierenden
wenn man gegen etwas, oder für etwas eintritt, dann müssen das klare forderungen sein und kein wischiwaschi larifari

StudentInnen sind Schuldner
113
24.10.2009, 10:29
Vergleich 1968 / 2009. Damals wie heute rebellierten Protektionskinder aus reichem Hause. Studienrichtungen blieben gleich. Damals gab es wenigstens begründete Mängel und Zustände

Pribe
02
24.10.2009, 14:44
keine Mängel und Zustände?????

entschuldigung aber sie kennen sich anscheinend überhaupt nicht aus bzw haben sich nicht mit den Forderungen auseinander gesetzt. Denn in einem Saal mit 800 plätzen kann keine "lernstimmung" aufkommen wenn 1400 drin sind. wenn das kein untragbarer zustand ist weiß ich auch nicht. das wär das gleiche als würden sie sagen in einem Auto mit 5 Sitzplätzen sollten 10 leute straffrei auf einmal mitfahren dürfen.

WOCKNUP
02
24.10.2009, 10:34
"Damals gab es wenigstens begründete Mängel und Zustände"

Im Gegensatz zu heute? Hört, hört!

karl pfeiffermann
04
24.10.2009, 10:26
riesengrosse solidarität!

freu´ mich wahnsinnig!
vlg

monod
 
30
24.10.2009, 10:25
standard überschrift

warum steht noch immer diese seltsame schätzung des schadens der entstanden sein soll ganz oben fett im text?

erstens hat das nix mit dem thema zu tun und lenkt ab von der debatte an sich, der man sich schon stellen sollte als politik und interessierter steuerzahler, und zweitens ist sie einfach nicht ernst zu nehmen in dieser formulierung.

StudentInnen sind Schuldner
11
24.10.2009, 12:21
Sie spiegeln derzeitige berufsjugendliche Gegenwart. Ablenkung einer Straftat und unlauteren Maßnahmen. Sie sind genau derjenige der einen Grasser heute kritisiert ( zu Recht ) um später den gleichen Weg einzuschlagen

Denise blabla
45
24.10.2009, 10:22

außerdem haben sie ja schon gemeint es dauert nur noch heute an... und AB DIENSTAG wieder ;) müssen wohl echt die meisten zur mami wäsche abholn

Markus KA
05
24.10.2009, 10:13

Die Forderungen nach einem sauberen, ordentlichen "Protest" die hier immer wieder aufkommen zeigen den Zeitgeist in seiner vollen Pracht.

WOCKNUP
11
24.10.2009, 10:22

Alles in Reih und Glied! Transparente doppelt Korrektur lesen! Ruhig sitzen, während der oberste Demonstrant am Podium spricht! Aufstehen, wenn das Rektorat den Audimax betritt! Artig Auskunft erteilen, wenn die Journaille nach einem Interview begehrt! Morgenappell mit Gymnastik und Strammstehen zu Gaudeamus igitur! Zack, Zack!

Schließlich finanziert Papi und der arme Steuerzahler das Revolutiönchen!

opinionfreak
10
24.10.2009, 10:11
Das Dilema

war aber absehbar. Die roten Populisten haben ohne Konzept schlagartig die Studiengebühren gestrichen und der schwarze "Kommisario" Hahn hat es vorgezogen, darauf genau nicht zu reagieren und verweist nun auf die Uni-Rektoren... Soviel zur konstruktiven und wichtigen Bildungspolitik unserer großen Koalition...

aenema_lateralis
 
11
24.10.2009, 10:10
sachbeschädigung...

..also ich weiß nicht. das argument " .. passiert eben" sollte man nicht gelten lassen. in den öffis verkehren auch jeden tag tausende menschen und trotzdem kommts nicht innerhalb von ein paar tagen zu einem schaden von ca 50.000 euro.
"rücksichtslosigkeit" triffts hier glaub ich sehr genau.

Standard Meinung
00
24.10.2009, 10:03
Vertretene Studienrichtungen

Mich würde interessieren, welche Studienrichtungen mit welchem Anteil an den Demonstranten verteten sind!?

Marion K1
33
24.10.2009, 10:12

hauptsächlich: Politikwissenschaft, Theaterwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Religionswissenschaft

Marion K1
60
24.10.2009, 10:22

das interessante hierbei ist, dass alle der genannten Studienrichtungen keine Mathematik / Statistik im Studienplan haben... was sagt uns das?
Ich selbst bin aus den Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt klinischer Forschung und hatte jedes Semester 1-2 Statistik Kurse --- meine Gruppe wurde auch immer kleiner... tja...

Eva N
22
24.10.2009, 10:28

Publizisten müssen genauso statistik lernen wie PoWi. Von den anderen beiden Studienrichtungen weiß ich es nicht. Erzählen Sie nicht so einen Blödsinn, wenn Sie keine Ahnung haben!

Marion K1
01
24.10.2009, 10:58

http://studentpoint.univie.ac.at/uploads/s... tik_02.pdf

Studienplan lesen und dann reden - würd ich mal sagen. Statistik wird nur als Wahlfach angeboten - also in keinster Weise irgendwie verpflichtend...

Denise blabla
11
24.10.2009, 10:16

wirklich nicht wunderlich.....

theatrerwissenschaftler wissen wenigstens wie man gekonnt (oder auch nicht) einen erfolgreichen (?) auftritt zustande bringt....

die kommunikationswissenschaftler?? wo solln die sein? von viel kommunikation hab i nix mitkriegt außer gerölle und das is keine kommunikation!

politikwissenschaften... e kloar lauter zukünftige grüne und rote....

und zu den religionswissenschaftlern sag i sowieso nix.... ( gott hat uns gesagt wir sollen streiken)

Eva N
11
24.10.2009, 11:56
Gerölle?

Ich weiß zwar nicht, was Sie meinen, aber Ihnen ist offenbar die Bedeutung des Wortes "Kommunikation" nicht klar. Zum Glück gibt es Leute, die das besser wissen und die sich dann unter anderem auch mit genau solchen Phänomenen wie Sie es sind und mit dem, was Sie hier treiben wissenschaftlich auseinandersetzen.

dajonny
10
24.10.2009, 10:15

Alles Studienrichtungen, wo man schon einen gewissen Ehrgeiz im Leben erkennt!

Eva N
00
24.10.2009, 11:54

Nieder mit allem was nicht Medizin/Jus/BWL ist. Naja, Technik vielleicht noch. Den Rest braucht niemand. Hauptsächlich man wird zu einer Maschine die nur ökonomisch Verwertbares produziert, ohne zu denken und ohne aufzumucken!

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