Steve Ballmer in New York: "I am a Windows 7-PC" und der Bumm-Effekt

23. Oktober 2009, 08:19
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Microsoft-Chef stellte sein neues Betriebssystem vor - Der WebStandard war mit dabei

Am Donnerstag startete der US-Softwarekonzern Microsoft mit einer Launch-Party in New York den offiziellen Verkaufsbeginn von Windows 7. Vor mehreren hunderten Gästen und JournalistInnen schloss der Microsoft-CEO seine Werbetour rund um die Welt ab und gab den Startschuss für das neue Betriebssytem.

Viele kleine Kinder

Als Einstimmung auf die Rede des Microsofts-Chef gab es in New York zahlreiche Videos von Kindern zu sehen, die mit Hilfe von Windows 7 mit ihren Eltern kommunizeren, Bilder bearbeiten oder auf CD brennen konnten. Interessanterweise gab es diesmal keinerlei Videos mit den möglichen Verbesserungen für Unternehmen, dafür aber ein paar der bekannten PC vs. Apple-Spots.

Der "Bumm"-Effekt

Microsoft hatte zum Start von Windows Vista noch den "Wow"-Effekt ausgerufen. Diesmal rief Steve Ballmer den "Bumm"-Effekt aus: "Was wäre wenn ein Betriebssystem schnell hochfahren könnte - Bumm - und es wäre da. Oder wenn Applikationen - Bumm - schon gestartet sind", so der Microsoft-Chef in New York.

"I am a Windows 7-PC"

Zur Begrüßung erklärte Steve Ballmer zudem: "Ich bin Steve Ballmer. Ich bin ein PC - ich bin ein Windows 7-PC". Diesmal leider kein "Monkey Dance" oder eine durchgeknallte Show, sondern ein deutlich ruhigerer Ballmer.

 

Einfacher und schneller

Ballmer dankte in New York den Millionen Beta-TesterInnen, den EntwicklerInnen und den Partnern. Die Vorteile von Windows 7, so der Microsoft-Chef seien vor allem in der einfacheren Benutzbarkeit - so ließen sich Heimnetzwerke leichter einrichten, verschiedenste Endgeräte ansteuern und einbinden, und in einer deutlichen Geschwindigkeit, sowohl beim Booten, wie auch bei der Programmausführung, zu sehen.

Viele neue Endgeräte

In New York wurden zahlreiche neue Endgeräte präsentiert, die bereits auf Windows 7 hin optimiert sind. Alle namhaften Hersteller waren zur Launch-Party geladen und konnten ihre Produkte präsentieren. Vom Gaming-PC über Fernseher und Handys bis hin zum Netbook - Microsoft erwartet sich deutliche Verkaufszuwächse und eine hohe KundInnenakzeptanz.

 

Kindle-Applikation und der Dell Adamo

Besonders hervorgehoben wurden bei der Launch-Veranstaltung die neuen Nvidia Ion-Rechner, eine kommende Applikation für Amazons eBook-Reader Kindle sowie die Tatsache, dass Dell sein kommendes dünnes Notebook "Adamo" in Richtung Windows 7 optimieren wird.

Die "Steve Ballmer Special Edition"

Was bereits vor Wochen im Internet als Gerüchte die Runde machte, bewahrheitete sich in New York - es wurde eine Steve Ballmer Special Edition von Windows 7 verteilt. Zusätzliche Funktionalitäten gibt es keine, dafür aber immerhin ein Autogramm des Microsoft-CEOs.(Gregor Kucera aus New York, derStandard.at vom 23.10.2009)

  • Einige hunderte ZuhörerInnen und ZuseherInnen beim Windows 7-Launch in New York.
    foto: gregor kucera

    Einige hunderte ZuhörerInnen und ZuseherInnen beim Windows 7-Launch in New York.

  • Steve Ballmer schenkte einem Mädchen, das bei der Windows 7-Werbekampagne mitgearbeitet hatte, einen PC und gab den Startschuss für den weltweiten Verkauf von Windows 7.
    foto: gregor kucera

    Steve Ballmer schenkte einem Mädchen, das bei der Windows 7-Werbekampagne mitgearbeitet hatte, einen PC und gab den Startschuss für den weltweiten Verkauf von Windows 7.

  • Zum Abschluss wurde noch eine "Steve Ballmer-Special Edition" von Windows 7 verteilt.
    foto: gregor kucera

    Zum Abschluss wurde noch eine "Steve Ballmer-Special Edition" von Windows 7 verteilt.

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