McCains Niederlage ließ Testosteron-Wert seiner Anhänger abstürzen

22. Oktober 2009, 20:14
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Studie: Politik hat Auswirkung auf Hormonhaushalt der Wähler

Washington - Die Niederlage von John McCain bei der US-Präsidentschaftswahl 2008 hat einer Studie zufolge den Hormonhaushalt seiner Wähler durcheinandergebracht. Im Blut von männlichen McCain-Wählern sei nach Bekanntwerden der Niederlage ein deutlicher Abfall des Testosteron-Spiegels festgestellt worden, heißt es in der US-Studie, die am Donnerstag auf der Website der "Public Library of Science" (www.plos.org) veröffentlicht wurde. Für die Studie wurden 163 Männer vor und nach Schließung der Wahllokale untersucht.

"Politische Wahlen sind Dominanz-Wettkämpfe", heißt es in der Studie zur Begründung. "Wenn Männer solche Dominanz-Wettkämpfe gewinnen, steigt ihr Testosteron-Level oder er bleibt zumindest konstant. Wenn sie verlieren, fällt er."

Bei Wählern des siegreichen Kandidaten Barack Obama sei im Schnitt ein konstantes Testosteron-Niveau beobachtet worden. Da der Testosteron-Wert allerdings am Abend normalerweise sinke, sei der konstante Wert der Obama-Wähler in der Wahlnacht eigentlich als Ansteigen zu werten, liest man in der Studie. (APA)

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