Nattering nabobs of negativism
oder
"Hopeless, hysterical hypochondriacs of history
"Pusillanimous pussyfooters
Sind nur einige von den Wortschöpfungen der konservativen Kolumnisten William Safire und Pat Buchanan, damals im Dienst von Richard Nixon
Nattering nabobs of negativism
oder
"Hopeless, hysterical hypochondriacs of history
"Pusillanimous pussyfooters
Sind nur einige von den Wortschöpfungen der konservativen Kolumnisten William Safire und Pat Buchanan, damals im Dienst von Richard Nixon. Eifrig versorgten sie, insbesondere Safire, den damaligen Vizepräsidenten Spiro Agnew mit verbalen Geschossen gegen Liberale und Gegner von "Tricky Dick". Und dabei kam es nicht darauf an, ob die Begriffe wirklich Aussagekraft hatten, sondern nur, dass sie wirkten. Beide Verfasser von eindrucksvollen Stabreimen gingen dabei in die Politgeschichte ein.
Safire, der im Alter von 79 Jahren starb, hatte seine letzte Kolumne im Jahr 2005 übrigens "Never Retire" betitelt. Und tatsächlich gehen seine in der New York Times veröffentlichten Zeilen selbst eingefleischten Safire-Gegnern ab – denn viele von ihnen können nicht umhin, den Mann, der ein Buch mit dem Titel "On Language" schrieb, "simply has a way with words". Seine "rules for writers
sind ganz einfach köstlich; ein paar Beispiele: "Remember to never split an infinitive. Take the bull by the hand and avoid mixing metaphors. Proofread carefully to see if you words out. Avoid clichés like the plague. And don't overuse exclamation marks!!
Auf die Gefahr hin, dass dieser Blogeintrag zu "insiderish" ist, und das Englisch kaum übersetzbar, liegt mir daran, vor einem politischen Gegner den Hut zu ziehen – zumindestens, was seine Sprache betrifft.