Rush Limbaugh and Michael Steele

3. März 2009, 13:16
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Schon vor einiger Zeit verkündete Rush Limbaugh, der von manchen als heimlicher Leiter der Republikanischen Partei betrachtet wird, er hoffe, Obama werde mit seiner Politik "scheitern"

Schon vor einiger Zeit verkündete Rush Limbaugh, der von manchen als heimlicher Leiter der Republikanischen Partei betrachtet wird, er hoffe, Obama werde mit seiner Politik "scheitern". Durchaus legitim finden das seine Anhänger, absolut gehässig und nicht im Sinne der von allen so viel gelobten Überpartilichkeit finden es seine Gegner.

Vergangenes Wochenende wagte es der tatsächliche Vorsitzende der Republikaner, Michael Steele, anlässlich einer Tagung konservativer Republikaner, bei der Limbaugh die Hoffnung, Obama möge doch versagen, wiederholte, diesen zu kritisieren: Limbaughs Äusserungen seien "aufhetzerisch und hässlich".

Es dauerte nicht lange, bis sich der gesamte Zorn der rechts ansässigen Republikaner auf Michael Steele (der nebenbei, und zum Unterschied zur überwältigenden Mehrheit der Mitgliedschaft der Grand Old Party, schwarz ist) konzentrierte, und wenig später zog Steele seine Äusserungen grösstenteils zurück. Es sei keineswegs seine Absicht gewesen, Limbaugh anzugreifen, er habe den grössten Respekt für Limbaugh, etc. etc.

Mit einem Wort, als "token black" der Republikaner sollte Steele also schön sein und den Mund halten ...

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