Socialism in the US

9. Februar 2009, 11:54
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Wenn man einigen Talking Heads im US-Fernsehen, einer Reihe von Republikanern, und erst recht den konservativen Radio-Talkshows Glauben schenkt, hat Präsident Ronald Reagan (auf dessen Heiligsprechung man noch immer ungeduldig wartet) den gesamten Kalten Krieg umsonst gewonnen: der frisch gewählte Präsident ist nämlich im Begriff, demnächst den Kommunismus (in den USA gleich Sozialismus) in den USA einzuführen

Wenn man einigen Talking Heads im US-Fernsehen, einer Reihe von Republikanern, und erst recht den konservativen Radio-Talkshows Glauben schenkt, hat Präsident Ronald Reagan (auf dessen Heiligsprechung man noch immer ungeduldig wartet) den gesamten Kalten Krieg umsonst gewonnen: der frisch gewählte Präsident ist nämlich im Begriff, demnächst den Kommunismus (in den USA gleich Sozialismus) in den USA einzuführen.

Mit einem Wort, ein "Liberal" zu sein, scheint, da weit rechts von "Socialist", gesellschaftsfähig geworden zu sein, denn am Horizont droht Schlimmeres: Und die Parole "Better Dead Than Red!" muss schnurstracks ausgegeben werden, in der Hoffnung, dieses Schreckgespenst doch noch abzuwenden.

Was mir anlässlich der vielen Querelen um das so genannte "stimulus package" auffällt, ist, dass die Republikaner, die acht Jahre lang schmähstad waren, als Bush und Konsorten das Geld quasi zum Fenster hinaushauten, nun plötzlich ihre Stimme gefunden haben. Kein gutes Zeichen für die Demokraten: Wie empirische Befunde gezeigt haben, könnte sich diese neue Aufmüpfigkeit positiv bei den "mid-term elections" 2010 niederschlagen.


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