Inaugurations 3

20. Jänner 2009, 16:41
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Alle "presidential historians" sind sich einig, dass der beste Redner und Redenschreiber in der Geschichte der US-Präsidentschaft, insbesondere Angelobung, Abraham Lincoln war

Alle "presidential historians" sind sich einig, dass der beste Redner und Redenschreiber in der Geschichte der US-Präsidentschaft, insbesondere Angelobung, Abraham Lincoln war. Reinste Poesie, wie etwa die letzten Zeilen der 2. Inaugurationsrede:

"With malice toward none, with charity for all, with firmness in the right as God gives us to see the right, let us strive to finish the work we are in".

Auch Kennedy-Speechwriter Ted Sorensen stimmt zu: "Lincoln never used a two- or three-syllable word where a one-syllable word would do". Sorensen wusste auch, welche Art von Persönlichkeit, nämlich JFK, den berühmten Satz "Ask not what your country can do for you, ask what you can do for your country". Diesen Satz kann man sich nur von einem charismatischen Redner vorstellen -- Obama etwa:, aber leider ist er schon verwendet worden.

Franklin D. Roosevelts "We have nothing to fear but fear itself" machte zunächst keinen besonderen Eindruck, sondern wurde erst in den folgenden Jahren berühmt. Adlai Stevenson und Kenneth Galbraith kamen mit dem Satz für Kennedy heraus: "Let us never negotiate out of fear, but let us never fear to negotiate".

Bill Clinton schrieb seine Reden oft bis in die frühen Morgenstunden; Redenschreiber hatten bei ihm nicht viel zu lachen, denn laut Hillary: "He's never met a sentence he couldn't fool with".


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