Austrian Racism

12. November 2008, 10:32
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Wir Österreicher haben wieder etwas, worauf wir stolz sein dürfen: Klaus Emmerich, ehemals ORF-Korrespondent in Washington, wird an prominenter Stelle eines Artikels in der Washington Post mit vielen Ähnlichdenkenden als eindeutiger Rassist erwähnt:

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/11/10/AR2008111002810.html

Ich erinnere mich an Waldheim-Zeiten in den USA, als er sich in allen möglichen Talk Shows als glühender Verfechter des österreichischen Präsidenten mit dem lückenhaften Gedächtnis produzierte. Ob er damals noch Washington-Korrespondent für den ORF war oder nur als "gewöhnlicher" hochrangiger ORF-Mann in den Staaten war, erinnere ich mich nicht mehr.

Zu Emmerichs Rassismus: Ich fand es während der gesamten Vorwahlzeit hochinteressant, dass es ausgerechnet meine österreichischen Freunde (die meisten durchaus liberal) waren, die die größte Skepsis zeigten, ob Obama denn wählbar sei und von denen viele meinten, Hillary wäre die "sichere" Kandidatin. Ich glaube nicht, dass es sich da unbedingt um latenten Rassismus handelt, vielleicht nur ganz leicht und unterschwellig, sondern eher um die allgemein vorherrschende Meinung, dass die USA in vieler Hinsicht ein rückständiges Land sei.

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