"How McCain Lost in Pennsylvania"

28. April 2008, 19:54
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Frank Rich, einflussreicher Kolumnist der New York Times, ist der Ansicht: wozu die Aufregung, die Demokraten sind derzeit besser dran als je zuvor (was auch in den Postings zu meinem letzten Blog erwähnt wurde)

Frank Rich, einflussreicher Kolumnist der New York Times, ist der Ansicht: wozu die Aufregung, die Demokraten sind derzeit besser dran als je zuvor (was auch in den Postings zu meinem letzten Blog erwähnt wurde).

http://www.nytimes.com/2008/04/27/opinion/27rich.html?_r=1&oref=slogin

Was Rich in seiner Sonntagskolumne ("How McCain Lost in Pennsylvania") aber außerdem erwähnt und was eigentlich außer ihm noch niemand in den Main Stream Media aufgegriffen hat, ist folgendes:

But as the doomsday alarm grew shrill, few noticed that on this same day in Pennsylvania, 27 percent of Republican primary voters didn't just tell pollsters they would defect from their party's standard-bearer; they went to the polls, gas prices be damned, to vote against Mr. McCain. Though ignored by every channel I surfed, there actually was a G.O.P. primary on Tuesday, open only to registered Republicans. And while it was superfluous in determining that party's nominee, 220,000 Pennsylvania Republicans (out of their total turnout of 807,000) were moved to cast ballots for Mike Huckabee or, more numerously, Ron Paul. That's more voters than the margin (215,000) that separated Hillary Clinton and Mr. Obama.

Diese 27 Prozent, die in Pennsylvania gegen McCain gestimmt haben, sind einesteils Huckabee-Wähler, erzkonservative Evangelikale, andererseits aber Ron Paul Wähler: und man erinnere sich nur an die Anhängerschaft, die Ron Paul während der Vorwahlen hinter sich versammeln konnte, weil er die einzige republikanische Alternative GEGEN den Irakkrieg ist, für den McCain ist. Dass diese Wähler sich überwinden, sich die Nase zuhalten und McCain wählen, scheint total unwahrscheinlich. Im Gegenteil: Those antiwar Paul voters are all potential defectors to the Democrats in November, meint Rich, die würden vermutlich Demokraten wählen.


P.S.: In meinem vorherigen Eintrag ist es mir weniger darum gegangen, dass die Demokraten am Ende sind (was ich auch nicht glaube), sondern eher darum, wie die Kandidaten miteinander umgehen und wie sehr das Historische an dieser Konstellation Hillary und Obama in den Hintergrund schwindet. Außerdem gab's da ein paar nette Zitate, die mir hineinpassten.

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