Out: Bill Richardson

11. Jänner 2008, 15:29
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"Und dann waren's nur noch drei …" Der Demokrat Bill Richardson, Gouverneur von New Mexiko, manchmal die mahnende Stimme der Vernunft -- etwa, man möge sich auf Fakten konzentrieren und nicht untereinander streiten -- hat ebenfalls das Handtuch geworfen. Es ist anzunehmen, dass er Hillary unterstützen wird, da er sich vermutlich einen Posten in ihrem Kabinett erhofft, nachdem er unter Bill Clinton bewiesen hat, dass er eigentlich eine ganze Reihe von Jobs ausfüllen kann. Ob er als Vizepräsidentschaftskandidat in Frage kommt, scheint sich derzeit noch nicht abzuzeichnen. Eines seiner größten Assets: er könnte etwa die Hispanic-Americans motivieren.

Aus diesem Anlass, anstelle eines Nachrufes, noch einmal der wirklich gelungene Werbespot für Richardson, der vor einigen Monaten herauskam:

http://youtube.com/watch?v=UQJlVvGV5FM

Ein Job Interview, bei dem der Interviewer offenbar sein Mittagessen in Form einer Semmel isst:

"Sie waren 14 Jahre im Kongress, Botschafter bei der UNO, Energieminister, Gouverneur von New Mexiko, Verhandler mit Diktatoren im Irak und North Korea, Kuba, Zaire, Nigerien, Jugoslawien, Kenia und konnten einen Waffenstillstand in Darfur aushandeln. Für den Nobelpreis sind sie vier Mal nominiert worden".

"So", fasst der Interviewer zusammen und beißt in seine Mittagssemmel: "Wie kommen Sie auf die Idee, dass Sie Präsident sein könnten?'"

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