Comeback Kids: Hillary and McCain

9. Jänner 2008, 06:13
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Noch gestern nachmittag lag Barack Obama laut Umfragen etwa zehn Prozentpunkte vor seiner Rivalin Hillary Clinton. Politbeobachter und "talking heads" überschlugen sich in überschwänglichem Lob für den charismatischen Politiker aus Illinois, malten sich aus, welch enormen Eindruck ein schwarzer Präsident auf die gesamte Welt machen würde und bereiteten Nachrufe auf Hillary Clinton vor. Es ist sogar nicht unmöglich, dass ihr die Attacken auf ihre "Emotionalität" -- bis dahin war ihr emotionale Eiseskälte vorgeworfen worden -- geholfen haben.

Auf republikanischer Seite waren für John McCain bereits unzählige Nachrufe geschrieben und gesprochen worden. Sein Sieg in New Hampshire hatte sich allerdings bereits während der letzten Wochen abgezeichnet und war nach dem Sieg von Mike Huckabee, wichtiger jedoch, nach der Niederlage von Mitt Romney in Iowa nahezu zur Gewissheit geworden.


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