Hillary in New Hampshire

8. Jänner 2008, 11:16
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Seit dem überwältigend Wahlsieg von Barack Obama in Iowa und dessen stetig ansteigenden Werten (derzeit liegt er mit einem zweistelligen Vorsprung vor Hillary) hat die amerikanische "Journaille" ihre Attacken auf Hillary Clinton verschärft: Wie die Aasgeier stürzen sie sich auf die tatsächlich verwundete Kandidatin und versuchen krampfhaft, ihr den Todesstoss zu versetzen. Einige Journalisten sprechen von einem "meltdown" der Clinton Campaign.

Den Vogel schoss jedoch Reuters ab: Eine "emotionale" Hillary gelobe, weiterzukämpfen. Und dem Artikel entnimmt man, dass die vollkommen erschöpfte Kandidatin sogar Tränen in den Augen gehabt habe ("teary-eyed"). Nicht auszudenken, muss sich da der Leser sagen, das ist nicht "presidential material" -- vor Journalisten darf man keine feuchten Augen kriegen, außer man ist ein Mann, der George W. Bush heißt.

Wird Hillary in New Hampshire nun das gleiche Schicksal wie Edmund Muskie im Jahr 1972 ereilen? (Siehe meinen Blogeintrag "Back in 1972" vom 2.12.2007).

Wenn sie lacht, ist es nicht recht; und wenn sie weint, erst recht nicht. Siehe meinen Blogeintrag "The world's best laugh" vom 1.10.2007


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