Bob Novak: Prince of Darkness

17. Juli 2007, 08:00
5 Postings

"Die Republikaner sind sehr pessimistisch, was 2008 betrifft. Wenn man mit ihnen off the record spricht, sehen sie nicht, wie sie dieses Ding gewinnen können". Allerdings sieht der als "Prince of Darkness" bekannte erzkonservative Kolumnist der Chicago Sun-Times (auch syndicated) einen rosigen Streifen am Horizont: "Die Demokraten, bei denen alles zu ihren Gunsten spricht, sagen sich: 'OK, das ist das Jahr, in dem wir als Präzedenzfall entweder eine Frau oder einen Afroamerikaner haben, die Dinge tun können, die das Land nie zuvor getan hat'. Das gibt den Republikanern Hoffnung". In der Diskussionstunde von "Meet the Press" vergangenen Sonntag ging keiner der anderen Teilnehmer (Journalisten) oder der Moderator Tim Russert -- ausnahmslos weisse Männer -- auf Novaks seltsame Behauptung ein.

Novak wurde weltweit durch sein "Outing" der CIA-Geheimagentin Valerie Plame bekannt. Da er sich seit Anbeginn gegen den Irakkrieg gewandt hatte, wurde er gelegentlich als "Paläokonservativer" eingestuft.

  • Artikelbild
Share if you care.