George W. Bush: Uniter, not Divider

5. Juli 2007, 12:19
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Vor seiner Wahl im Jahr 2000 hat der damalige Gouverneur von Texas, George W. Bush, hoch und heilig versprochen, er werde ein "uniter" und kein "divider" sein. Sein hehres Ziel sei es, das bereits damals stark gespaltene Amerika zu einen. (Er hat im übrigen auch versprochen, seine Regierung werde "compassionate conservatism" betreiben).

Es ist ihm, dem "uniter", gelungen, das Land zu vereinen, allerdings gegen sich: 68 Prozent sind der Ansicht, das Land bewege sich in die falsche Richtung; etwa 65 Prozent lehnen ihn persönlich ab; 70 Prozent missbilligen seine Amtsführung bezüglich Irak; und 72 Prozent antworteten auf eine neue CBS-Umfrage, sie seien überzeugt, dass die Gründungsväter der Nation sehr enttäuscht wären, wenn sie sehen könnten, wie es derzeit in den USA zugeht.

Und was den mitfühlenden Konservatismus betrifft? Keine Frage, dass Bush auch hier sein Wort gehalten hat: immerhin hat er I. Lewis "Scooter" Libby davor bewahrt, in den Häfen gehen zu müssen. Na, wenn das nicht "compassionate" ist.

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