Bush: Lame Duck?

13. Juni 2007, 14:22
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"When I see a bird that walks like a duck and swims like a duck and quacks like a duck, I call that bird a duck soll der amerikanische Schriftsteller und Dichter James Whitcomb Riley (1849 – 1916) aus dem so genannten "Heartland , nämlich Indianapolis, Indiana, geschrieben haben.

Der Ausdruck "lame duck kommt ursprünglich aus England: im 18. Jahrhundert wurde mit "lame duck ein bankrotter Geschäftsmann beschrieben, der seine Schulden nicht begleichen konnte. Im 19. Jahrhundert eignete sich Amerika diesen Ausdruck an und wandte ihn später auf Politiker an, die nicht wieder gewählt werden durften oder schlicht und einfach nicht wiedergewählt wurden, jedoch trotzdem ihre Amtszeit ausdienen mussten.

Um bei dem Gleichnis mit dem Geschäftsmann zu bleiben: George W. Bush hatte nach seiner Wiederwahl 2004 erklärt, er habe sich "Kapital erworben, das er nun ausgeben wolle . Es scheint jedoch, als hätte sich Bush in seiner zweiten Amtszeit in Schulden gestürzt, auch mit seiner eigenen Basis, insbesondere, was die Reform der Einwanderungsgesetze betrifft (deren Niederlage sich bereits klar und deutlich am Horizont abzeichnet). Also könnte Bush während der nächsten 19 Monate als "lahme Ente regieren müssen.

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