Fred Thompson: The Elephant in the Room

5. Juni 2007, 14:48
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Heute, Dienstag, abend werden zehn Republikaner auf CNN zur Debatte antreten: Die drei Frontrunner Rudy Giuliani, John McCain und Mitt Romney ("Rudy McRomney ), brauchen eigentlich keine Einführung mehr; der nächste Rang enthält die Ex-Gouverneure Mike Huckabee, Tommy Thompson und Jim Gilmore sowie Senator Sam Brownback, und schliesslich gibt's noch die Kongressabgeordneten Tom Tancredo und Duncan Hunter. Der Arzt und Kongressabgeordnete Ron Paul aus Texas fällt in eine eigene Kategorie: er ist der einzige republikanische Kandidat, der "truth to power spricht, gegen den Irakkrieg ist und sich während der letzten Wochen eine ansehnliche Fangemeinschaft unter Liberalen und gemässigten Demokraten erworben hat.

Aber der so genannte "elephant in the room – auch deshalb passend, da das Maskottchen der Republikaner seit langem ein Elefant ist – ist zweifellos Fred Thompson, der erst vor kurzem seine Absicht bekannt gegeben hat, er werde möglicherweise um den 4. Juli, dem Independence Day, ins Rennen einsteigen. Der Ausdruck "elephant in the room" erklärt sich eigentlich von selbst: das ist eine Sache (oder ein Thema oder eine Person), die schwer zu ignorieren ist, wie etwa ein (grosser) Elefant in einem (kleinen) Zimmer. Aber über die trotzdem niemand spricht.

Thompson, (Lebenslauf in Kurzschrift: Politiker-Schauspieler-Politiker-Schauspieler-Politiker) geniesst derzeit noch grosses Ansehen als Aussenseiter und wird oft als Erbe von Ronald Reagan (dessen Heiligsprechung meiner Ansicht nach nur daran scheitert, dass er nicht katholisch war) bezeichnet. Zerpflückt wird Thompson erst dann, wenn er tatsächlich als Kandidat auftritt.

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