Zeitumstellung kann "Mini-Jet-Lag" verursachen

23. Oktober 2009, 17:39
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Schlaf-, Verdauungs- und Konzentrationsstörungen möglich - Entspannungsübungen und leichte körperliche Bewegung hilfreich

Linz - Die Umstellung auf die Winterzeit kann wie jene auf die Sommerzeit einen "Mini-Jet-Lag" verursachen. Typische Symptome sind Ein- und Durchschlafstörungen, Tagesschläfrigkeit, Schwankungen der Herzfrequenz, Verdauungsstörungen, Gereiztheit sowie Konzentrationsstörungen. Das gab das AKH Linz in einer Presseaussendung bekannt.

Chronobiologie

Die meisten biologischen und physischen Vorgänge im Körper verlaufen nach einem natürlichem Rhythmus. Erforscht werden die unterschiedlichen Rythmen des Menschen im Bereich der Chronobiologie: Herzschlag, Blutdruck, Körpertemperatur, Atmung und jede andere Funktion im menschlichen Körper unterliegen einem Muster. Viele dieser Funktionen hätten einen Zyklus von einer Tages- und Nachtlänge und würden daher als zirkadiane Rhythmen bezeichnet, so AKH-Neurologe und Schlafmediziner Christoph Röper. Die häufigste Rhythmusstörung werde durch Jet Lag verursacht, so der Mediziner. Die Anpassungsphase bei der Zeitumstellung könne durchaus bis zu zehn Tage dauern.

Helfen können laut Röper Einschlafhilfen wie Entspannungsübungen, ebenso leichte körperliche Bewegung. Auch Maßnahmen wie abends weniger zu essen, der Verzicht auf Nikotin, Alkohol und aufputschende Getränke seien empfehlenswert. Betroffene sollten in der Woche nach der Zeitumstellung zudem vorsichtiger sein, weil Unfälle leichter passieren. (APA/red)

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    Die Anpassungsphase bei der Zeitumstellung kann unter Umständen bis zu zehn Tage dauern

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