Weltweit mehr als 600 Schriftsteller und Journalisten bedroht

22. Oktober 2009, 14:21
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200 unter schwierigsten Bedingungen in Haft

Mehr als 600 Schriftsteller, Journalisten und Intellektuelle sind weltweit Opfer von Repression. Mehr als 200 von ihnen befänden sich derzeit unter schwierigsten Bedingungen in Haft, gab das "Writers in Prison Committee", eine Teilorganisation des P.E.N.-Clubs, am Donnerstag bekannt. Bei der Generalversammlung in Linz wurden einstimmig Resolutionen und Empfehlungen zur prekären Lage von Autoren in China, der Türkei, dem Iran, Vietnam und Eritrea verabschiedet.

"Die Freiheit des Wortes ist unverhandelbar", betonte Helmuth A. Niederle, langjähriger Beauftragter in Österreich. Wie notwendig stetes Engagement sei, würden die dramatischen Entwicklungen in Guinea beweisen: Dort seien in den vergangenen Tagen Intellektuelle systematisch verfolgt und ermordet worden, nachdem es Ende September zu regierungskritischen Demonstrationen gekommen war.

Am 15. November wird weltweit der "Writers in Prison Day" begangen, um auf die Bedrohung der Meinungsfreiheit hinzuweisen. (APA)

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