Stora Enso tiefrot

22. Oktober 2009, 10:38
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Verkäufe weiter rückläufig - Konzernchef setzt auf Sparmaßnahmen

Helsinki - Das Geschäftsergebnis bei Stora Enso ist weiter tiefrot: Der finnisch-schwedische Holz- und Papierkonzern meldete am Donnerstag einen Vorsteuerverlust von 548,7 Mio. Euro im dritten Quartal 2009. Das ist ein schlechteres Ergebnis als erwartet.

Stora Enso begründete den unerwartet hohen Einbruch mit notwendigen Abschreibungen. Konzernchef Jouko Karvinen betonte in einer Aussendung, das Resultat sei ohne die Abschreibungen um knapp 100 Mio. Euro besser als im zweiten Quartal (368 Mio. Euro Verlust).

Letzteres sei ein "weiterer Beweis der Durchschlagskraft frühzeitiger und proaktiver Aktionen" (Werksschließungen, Personalabbau, Anm.), die Stora Enso zuletzt in einem außergewöhnlich schwierigen Umfeld getätigt habe.

Die Verkaufszahlen des Konzerns gingen im Vergleich zum Dritten Quartal 2008 von 2,7 auf 2,2 Mrd. Euro zurück. Dies erklärte Stora Enso mit der weltweit weiterhin schwachen Nachfrage nach Papier- und Kartonprodukten.

In Österreich betreibt Stora Enso Sägewerke und Holzbetriebe in Ybbs, Brand, Bad St. Leonhard und Sollenau. Außerdem befindet sich die Schnittholzzentrale Stora Enso Timber in Wien. (APA)

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