Westen Wiens weiterhin einzige Stauzone

21. Oktober 2009, 17:26
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Stadtauswärts nach wie vor nur ein Fahrstreifen benützbar - Nach Gasgebrechen auch Sechshauserstraße teilweise gesperrt

Wien - Auch einen Tag nach dem spektakulären Wasserrohrbruch unter der Wienzeile (Höhe Schönbrunn) war der Westen Wiens am Mittwoch eine einzige Stauzone: Da in Fahrtrichtung stadtauswärts nach wie vor nur ein Fahrstreifen benützbar war, kam es im gesamten Einzugsgebiet zu umfangreichen Behinderungen.

Frühverkehr kam fast vollständig zum Erliegen

Wegen der vom Wasserdruck aufgerissenen Fahrbahn kam vor allem der Frühverkehr fast vollständig zum Erliegen. Vom Grünen Berg herunter wälzten sich die Blechkolonnen ebenso wie auf der Wienzeile stadtauswärts; auch der Kreuzungsbereich bei der U4-Station Schönbrunn war völlig überlastet - in der Folge blieb auch der Verkehr stadteinwärts stecken, die Folgen waren bis Penzing und Hietzing spürbar.

Winckelmannstraße in Rudolfsheim weiterhin gesperrt

Auch die Winckelmannstraße in Rudolfsheim blieb Richtung Meidling weiterhin gesperrt. Zur Gänze gesperrt blieb auch am Mittwoch die Sechshauserstraße zwischen Reindorfgasse und Winckelmannstraße.
Am Dienstag war zunächst im Kreuzungsbereich Winckelmannstraße / Linke Wienzeile in Rudolfsheim-Fünfhaus die Straßen nach einem Rohrbruch 20 Zentimeter überflutet worden. Die umliegenden Straßen mussten großräumig gesperrt werden.

Nach Gasgebrechen auch Sechshauserstraße teilweise gesperrt

Das Chaos perfekt machte dann ein Gasgebrechen, dessentwegen auch die Sechshauser Straße gesperrt werden musste - damit war auch die Ausweichstrecke nicht mehr befahrbar.

Auslöser: 50-Zentimeter-Wasserrohr gebrochen

Ursache für die Überflutung war der Bruch eines 50-Zentimeter-Transportrohres der Wasserwerke. Auslöser könnte laut den Wasserwerken ein Verlegefehler oder Materialermüdung gewesen sein - es handelte sich um ein altes Rohr. Laut ÖAMTC könnte der Schaden Donnerstagabend behoben sein. (frei, DER STANDARD Printausgabe 22.10.2009)

  • Ursache für die Überflutung war der Bruch eines 50-Zentimeter-Transportrohres der Wasserwerke. Auslöser könnte laut den Wasserwerken ein Verlegefehler oder Materialermüdung gewesen sein
    foto: derstandard.at/glicka

    Ursache für die Überflutung war der Bruch eines 50-Zentimeter-Transportrohres der Wasserwerke. Auslöser könnte laut den Wasserwerken ein Verlegefehler oder Materialermüdung gewesen sein

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