"World of Warcraft" in den Lebenslauf!

10. Februar 2009, 01:12
49 Postings

Job-Training mit Videospielen: Dinge, die man in Computerspielen lernen kann und ein Gewinn fürs echte Leben sein können

 

Endlich eine gute Nachricht über Online-Welten, denen sonst oft nachgesagt werden, dass sie vor allem Zeit fressen und süchtig machen: "World of Warcraft" (WoW) muss keine Flucht vor der Welt sein, sondern es fördert Fähigkeiten, die man im echten Leben braucht um beruflich erfolgreich zu sein. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest Darren Gladstone ("PC World") in einem Artikel der Online-Ausgabe der "Washington Post", nachdem er mit ein paar Leuten vom renommierten US-Wissenschaftsinstitut MIT gesprochen hat.

Fähigkeiten wie Sammeln und Analysieren von Daten, Planen, Teamwork und –führung und Resourcenmanagement, würden laut Studie von WoW-Spielern entwickelt und angewandt. Was im Lebenslauf gut klingt, solange man nicht dazuschreibt, in welcher (stigmatisierten) Welt die Skills erworben wurden.

Neben WoW werden in Gladstones Artikel das Teamplay von "Rainbow Six: Vegas 2" und die offene Welt von "Fallout 3" hervorgehoben. Weniger überraschend wird angemerkt, wie "SimCity", "Civilization" & Co das Managen von Projekten lehren und die Erfahrung gegenseitiger Einflussnahme von dynamischen Faktoren ermöglichen. In Echtzeitstrategien lernt man vor allem das Aufteilen von Aufmerksamkeit.

Ab jetzt rund um die Uhr zu spielen, wäre trotzdem falsch. Man braucht ein Real life, um die erworbenen Fähigkeiten dort anwenden zu können.

Atikel unter:
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/02/06/AR2009020600290.html
(Im Bild: Wow-Ingenieure, worldofwarcraft.com)

  • Artikelbild
Share if you care.