Manager leiden unter Stress und Bewegungsmangel

21. Oktober 2009, 11:37
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Wien - Österreichs Manager leiden vor allem unter Stress und Bewegungsmangel: Wie eine von Triconsult GmbH im Auftrag des Wirtschaftsforums der Führungskräfte (WdF) durchgeführte Studie ergab, setzen 56 Prozent der rund 300 Befragten die Hektik und 50 Prozent die fehlende körperliche Betätigung zu. Ein Drittel klagt über Gewichtsprobleme, hieß es bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in Wien. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Beruf und Privatleben orten 17 Prozent der Manager.

19 Prozent der Befragten gaben an, ihr Gesundheitszustand sei "ausgezeichnet" - auf Nachfrage bestätigten laut Studienautor Felix Josef aber 30 Prozent, unter gesundheitlichen Problemen zu leiden - dabei besonders unter Schwierigkeiten mit dem Bewegungsapparat (18 Prozent), Herz-Kreislauf (sieben Prozent), Stoffwechsel (sieben Prozent) und Psyche (zwei Prozent). 68 Prozent hatten keine gesundheitlichen Probleme.

In den vergangenen drei Jahren erhöht hat sich laut Josef das Bewusstsein für Präventionsmaßnahmen: 76 Prozent gaben an, Sport zu betreiben (2006: 65 Prozent), 67 Prozent gehen zu Vorsorgeuntersuchungen bzw. zum Arzt (2006: 56 Prozent) und 53 Prozent ernähren sich gesund (2006: 45 Prozent). Alternative Heilmethoden und Entspannungsübungen nutzen aktuell jeweils 14 Prozent der Manager; vor drei Jahren waren es noch sechs bzw. fünf Prozent.

Täglich Sport betreiben acht Prozent, vier Prozent hingegen überhaupt keinen. Vor allem Radfahren (51 Prozent), Skifahren (45 Prozent), Wandern und Laufen (jeweils 43 Prozent) stehen am Programm. 2006 führten noch Laufen und Skifahren mit jeweils 50 Prozent die Liste an. 40 Prozent der Manager gaben an, dass Maßnahmen betrieblicher Gesundheitsvorsorge im Unternehmen angeboten werden (2006: 36 Prozent). 58 Prozent erklärten, diese auch zu nutzen. Die Befragung wurde im heurigen September durchgeführt.  (APA)

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Die Ergebnisse sind auf der WdF-Website http://www.wdf.at abrufbar.

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