Wiener Grüne

60 Personen ringen um 36 Plätze

21. Oktober 2009 12:59
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    Anmeldeschluss für potenzielle grüne Kandidaten ist am kommenden Sonntag, bisher haben sich 56 Personen registriert.

Wiener Grüne stimmen Mitte November über Listenplätze ab - Unter den Kandidaten einige "Newcomer", etwa der Datenexperte Zeger

Die Wiener Grünen entscheiden am 15. November über die Listenplätze für die Wien-Wahl im Oktober 2010. Im Vorfeld wurde mit ichkandidiere.at eine Internet-Plattform erstellt, auf der sich die zur Wahl stehenden Kandidaten präsentieren. Anmeldeschluss ist am kommenden Sonntag, bisher haben sich 56 Personen registriert. Unter ihnen natürlich bekannte Gesichter wie die Wiener Landeschefin Maria Vassilakou oder die Stadträte David Ellensohn und Monika Vana. Aber es haben sich auch einige "Newcomer" registriert, teilweise bekannt aus NGOs.

36 Listenplätze

Vergeben werden bei der Landesversammlung insgesamt 36 Listenplätze. Die ersten vier werden einzeln gewählt, alle darauffolgenden in Blöcken zu je vier Plätzen. Die Kandidaten können selbst bestimmen, ab welchem Platz bzw. für welchen Block sie kandidieren wollen.

Unter den Newcomern ist zum Beispiel der Wissenschafter und Datenexperte Hans Zeger. Er will sich für die Bereiche Wissenschaft, Wirtschaft, Sicherheit, Bundesstaatsreform, Migration und Bevölkerungsentwicklung engagieren. Der 54 Jahre alte Ottakringer ist Lektor am Juridicum, Obmann der „ARGE DATEN" und Mitglied des Datenschutzrates im Bundeskanzleramt.

Di-Tutu Bukasa ist Chefredakteur und Geschäftsführer von „Die Bunte Zeitung" und Obmann des Fußballvereins "FC Sans Papiers - Die Bunten". Der 61-Järhige sieht Faktoren wie Arbeitslosigkeit, demographische Probleme, Sicherheit, Immigration, Sozial- und Umweltpolitik als die grünen Herausforderungen der nächsten zehn Jahre an.

Ilunga Bénédicte Kabedi (55) ist Beraterin für afrikanische Flüchtlingen bei Ute Bock und will "eine Brücke zwischen Autochthonen und ZuwanderInnen, in einer Stadt ohne Rassismus und Ausgrenzung bauen".

Klaus Werner-Lobo ist Journalist, Clown und Buchautor (u.a. "Schwarzbuch Markenfirmen"). Der Kapitalismus-Kritiker kandidiert, weil er in einer "demokratischen, offenen Weltstadt" leben will, die "Platz für alle Menschen und Lebensweisen hat". Werner-Lobo will, dass in Wien künftig Hetze, Ausbeutung, Diskriminierung, Sexismus, Homophobie, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit "deutlich in die Schranken gewiesen werden".

Mit Florian Rabenstein, Fanny Rasul, Philipp Schmidt und Armin Soyka sind auch vier Kandidaten, die nicht älter als 25 sind, vertreten. Rabenstein ist bereits Jugendbeauftragter in der Josefstadt. Rasul war von 2007 bis 2009 Vorsitzende ÖH der Uni Wien.

Grüne Vorwähler

Wahlberechtigt bei der Landesversammlung Mitte November sind nicht nur grüne Parteimitglieder, sondern auch sogenannte Unterstützer. Auf der Website gruenevorwahlen.at registrierten sich in den vergangenen Monaten zahlreiche Interessenten und die die Grünen nahmen rund 500 zusätzliche Unterstützer auf. (red, derStandard.at, 21.10.2009)

Kommentar posten
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Rudi Rammler
14.11.2009 15:01

Bist Du debbad. Bei solchen Kandidaten würde mir die Auswahl echt schwer fallen. Sind ja alle ur-kompetent.

Vedralo-Spiralo
12.11.2009 11:03

Langsam rückt der Tag der Entscheidung näher. Wir können gespannt ob sich wieder ein paar Arrivierte neuen Quereinsteigern geschlagen geben müssen. Der interne Streit wäre dann schon vorprogrammiert.

JobMotor
10.11.2009 16:05
Klingt interessant !

Was wie bei den Demokraten

Rakatai
04.11.2009 21:12
Di-Tutu Bukasa = Male Macho Chauvinism

Hr. Bukasa ist ein unglaublicher Selbstdarsteller, der obendrein immer wieder durch sexistische Äußerungen und unmögliches Benehmen auffällt.

Bitte liebe Grüne-Partei, erspart euch diese untragbare Persönlichkeit. Da gibt es gerade in der African Community wesentlich spannendere, interessantere und vor allem politisch-korrektere Menschen.

snakeskin09
30.10.2009 12:22
Jetzt läuft alles für Häupl

Seit drei Tagen zerfleischen sich die Schwarzen. Jetzt sind die Grünen dran. Wenn jetzt der Toni Mahdalik noch den Strache anpinkelt, dann steht der Absoluten der SP nichts mehr im Weg.
Wer in der Wiener SP hat diese geniale Taktik ausgeheckt?

Hamit_Hatemi
26.10.2009 10:15

Ich hörte, "Datenexperte" (was ist das LOL) Zeger war vor kurzem noch beim LIF.

moejoe187
25.10.2009 14:07
Go Fanny!

mach weiter so und alles Gute!

citizen_keynes
25.10.2009 10:02
das darf nicht sein - plätze für alle

Rudi Rammler
14.11.2009 15:07

yeah vote for the green hustinettenbär!

Der rote Pate
24.10.2009 15:24
Nach meiner Recherche geht es nur um eigene Amterl - BürgerIn bleibt nützlicher IdiotIn!

Damit ich nichts vergesse.

Grünessen sind mit sich und ihrem Gehalt zufrieden, wenn es für Luxus reicht.

rosarum vallis
 
24.10.2009 21:22

Tun´S nicht sudern (gelernter Wiener?), sondern gehen`S hin und bestimmen Sie mit!

In allen anderen Parteien werden die Listen hochgeheim im Hinterzimmer ausgeschnapst.

Der Ätzer
26.10.2009 11:22
Sie erscheinen als Suderant - mitbestimmen - Sie waren nicht auf der Site?

Mitbestimmen nur wenn Sie den Vorschlägen zustimmen - alles Andere ist nicht Grünkonform.

Solche Angst muß man erst einmal haben vor dem Wähler;-)

Management Quatscher
22.10.2009 22:48

Unmenschlich.

Es darf keine Zugangsbeschränkungen für politische Amterln geben.

Es muss von Seiten des Staates mehr Geld zugeschossen werden, um allen Bewerbern für ein politisches Amterl ein garantiertes Plätzchen zu geben.

Für die Menschen !

Knochenmann
22.10.2009 20:57

Der Song dazu: "Zeig mir den Weg nach unten" - Knorkator.

sag mir alles
22.10.2009 19:45
dürfen die auch mitmachen

die zur zeit im häfn sitzen

Lieber Aal
22.10.2009 17:32

da kandidiert um platz 1. einer der allen ernstes die abschaffung von privatschulen fordert.

brauch ich mehr sagen??


angmar hexenkönig
30.10.2009 12:04
Unbedingt wählen?

grisse78
22.10.2009 14:35

äh.......gibt's bei den Wiener Grünen neben (Zitat) Hetze, Ausbeutung, Diskriminierung, Sexismus, Homophobie, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ( Zitat Ende) eigentlich noch andere Themen????

iuvavum
22.10.2009 18:20
NEIN!

Rigglerobber
22.10.2009 14:25
Datenexperte Zeger

... das ist ungefähr so präzise, wie wenn man den Standard-Redakteur, der das geschrieben hat, als Buchstabenexperten bezeichnen würde...

Wie wärs mit Datenschutzexperte?

gregor matjan
 
22.10.2009 14:03
Bitte nicht

schon wieder Di Tutu Bukasa. Lest zuerst die Bunte Zeitung und bildet euch selbst eine Meinung über diesen Selbstdarsteller und seine unverständlichen Suadas. Ich war Gründungsmitglied des Vereins "Die Bunten" sowie der Zeitung und bin zu der Auffassung gelangt, dass es Wien sehr viele MigrantInnen gibt, mit denen gemeinsam es eine Freude ist, (grün-alternative) Politik zu machen - Hr. Bukasa gehört definitiv nicht dazu.

Woyt'sa Vadshn?
 
26.10.2009 09:02
Lest zuerst die Bunte Zeitung???

Nein, ganz sicher nicht - habe ich einmal getan, der Lachkrampf hat mein Zwerchfell nachhaltig geschädigt. Da wär es vielleicht g'scheiter gewesen, den Chefredakteur der "Neuen Post" für ein Mandat zu gewinnen - der wär wahrscheinlich kompetenter!

Binek
22.10.2009 15:06

Kann dem nur zustimmen. Bukasa ist ein extrem ungemütlicher Choleriker.

rechtschreipfehler
22.10.2009 15:12

dann könnte er nachfolger von peter pilz werden...

der lobbyist
30.10.2009 10:57
stimmt.

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