"Wir haben im Serverbereich die 32-Bit- Welt verlassen"

21. Oktober 2009, 11:53
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Zeitgleich mit Windows 7 führt Microsoft den Windows Server 2008 offiziell in den Markt ein

Zeitgleich mit Windows 7 führt Microsoft den Windows Server 2008 offiziell in den Markt ein. Hervorstechende Neuerung: der Server ist ausschließlich als 64-Bit-Variante zu haben. "Wir haben im Serverbereich die 32-Bit- Welt verlassen", so Hans Berndl von Microsoft Österreich zum WebStandard.  64-Bit-Prozessoren können bis zu 16 Exabyte Arbeitsspeicher verarbeiten - und so für deutliche Geschwindigkeitsvorteile sorgen. Bei 32-Bit Prozessoren liegt das Standard-Limit bei 4 Gigabyte RAM.

Der Platzhirsch und sein Verfolger

Der Nachfolger des Windows Server 2008 glänzt mit der integrierten Virtualisierungsumgebung Hyper-V, die nun virtuelle Rechner auch im laufenden Betrieb auf eine andere Server-Hardware umsiedeln kann, ohne dass Anwender etwas davon mitbekommen. Mit seiner Virtualisierungslösung will Microsoft dem Platzhirschen VMWare Kunden abjagen. Dabei setzt man auf einen günstigen Preis und die Firmeneigene Managementsoftware. Damit muss kompensiert Microsoft auch fehlende Funktionen. „Unsere Software reicht für 80 Prozent der Kunden", so Berndl. 

Stromsparfunktionen

Zusätzlich verfügt der Server über Stromsparfunktionen, die es erlauben nicht verwendete Prozessorkerne zeitweise stilllegen. Als "Virtual Desktop Infrastructure" laufen Windows-Desktops auf virtuellen Maschinen im Rechenzentrum, auf die Anwender von überall zugreifen können. Die Software kann mittels Powershell Version 2 - via Kommandozeile gesteuert werden - auch in der abgespeckten Core-Version.  (sum)

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