Preise für Elektronik stabil, Fernseher billiger

21. Oktober 2009, 11:05
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"Geizhals.at"-Studie: Zum Weihnachtsgeschäft noch moderate Preissenkungen erwartet

Die Preise für Unterhaltungselektronik sind im dritten Quartal im Durchschnitt stabil geblieben. Billiger wurden vor allem Fernseher und Blu-Ray-Player, teurer unter anderem Multimedia-Player und Notebooks, geht aus der aktuellen Warenkorbanalyse der österreichischen Internet-Preisvergleichsplattform "Geizhals.at" hervor. Zum Weihnachtsgeschäft hin wird noch mit moderaten Preissenkungen gerechnet.

Insgesamt blieb der Preis für die zehn gängigsten Produktgruppen aus Unterhaltungselektronik, IT und Haushaltsgeräten per Ende September mit 3.683 Euro (+0,16 Prozent) praktisch stabil.

Leicht

Fernseher kosteten im dritten Quartal durchschnittlich 1.002 Euro und damit um 7,8 Prozent weniger als im Vorquartal. Die Preise dürften in den kommenden Wochen noch leicht sinken, heißt es in einer "Geizhals"-Pressemitteilung von heute, Mittwoch. Mit LED sei eine neue Technologie zwar schon auf dem Markt, sie setze sich aber langsam durch und werde voraussichtlich erst im kommenden Jahr zu höheren Preisen führen. Blu-ray-Player waren mit durchschnittlich 302 Euro um 12,7 Prozent billiger. Zu Jahresanfang kostete ein Gerät noch durchschnittlich 549 Euro. Geringfügig gefallen sind auch die Preise für Digitalkameras (minus 3,1 Prozent) und die Kaffeemaschinen (minus 1,2 Prozent).

Teurer: Notebooks und Grafikkarten

Gestiegen sind dagegen die durchschnittlichen Preise für Mulitmedia Player (rund 15 Prozent), Grafikkarten (13,2 Prozent), Camcorder (rund 10 Prozent) und Notebooks (7,7 Prozent). Bei den Camcordern greifen die Konsumenten verstärkt zu hochwertigen Geräten. Die höheren Notebook-Preise werden auf die bessere Ausstattung zurückgeführt.

Für den weiteren Jahresverlauf 2009 wird mit leichten Preissenkungen gerechnet. Im dritten Quartal des Vorjahrs kostete der Warenkorb noch 3.995 Euro, Ende Dezember waren es nur mehr 3.451 Euro. Aufgrund dieser Beobachtung ist auch heuer noch mit einer leichten Entspannung zu rechnen, so die "Geizhals"-Experten. (APA)

 

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