IBM und Ubuntu verbünden sich gegen Windows 7

21. Oktober 2009, 11:17
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Kostenloses Paket aus Betriebssystem, Büro- und Cloud-Software für Low-end-PCs

Der Chipgigant IBM und der Linux-Distributor Canonical haben sich zusammengeschlossen, um rechtzeitig zu Microsofts Windows 7-Start ein kostenloses Paket aus Cloud- und Desktop-Software für Netbooks und Low-end PCs anzubieten.

Das "IBM Client for Smart Work" getaufte Softwarepaket startete bereits im September in Südafrika und wurde ursprünglich für Entwicklungsländer zusammengestellt. Laut IBM soll aber auch in den USA und auf anderen Märkten eine hohe Nachfrage bestehen, weshalb man nun auch diese Kunden bediene, berichtet das Branchenportal Cnet.

Inkludiert

Die US-Version des Software-Konglomerats umfasst Lotus-Programme für die Textverarbeitung und Emails sowie Kollaborationswerkzeuge von LotusLive.com, die in Konkurrenz zu Googles Webdiensten steht. Das zu Grunde liegende Betriebssystem ist Ubuntu Linux.

Das Angebot sei für all jene gedacht, die aus dem endlosen Upgrade-Zirkel von proprietärer Software ausbrechen möchten. 

Schachzug

Laut Cnet sei das Angebot aus vieler Hinsicht interessant. So verbünden sich IBM und Canonical nicht nur, um die nächste Generation an Thin-Clients zu bedienen, die den Webbrowser als Hauptapplikation im Zentrum sehen. Auch stellt man sich mit dem Dual-Modell klar gegen den Windows-Office-Kosmos auf. Für Canonical dient die Zusammenarbeit auch als neuer Vertriebskanal für Ubuntu.

(zw)

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Cnet

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