Ölpreise behauptet

23. Oktober 2009, 14:21
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Wien - Der Ölpreis hat am frühen Donnerstagnachmittag etwas fester gegenüber dem Vortag tendiert. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im November 81,32 Dollar und damit 0,16 Prozent mehr als am Donnerstag. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 79,72 Dollar gehandelt. Das waren 0,26 Prozent mehr als am Vortag.

Beim Ölpreis ist angesichts der positiven Marktstimmung, anhaltenden Kursgewinnen an den Aktienmärkten und des schwachen US-Dollar ein weiterer Preisanstieg in den kommenden Tagen wahrscheinlich, erklären die Rohstoffspezialisten der Commerzbank. Die OMV erwartet hingegen für die kommenden Jahre den Ölpreis zwischen 60 und 80 Dollar pro Fass, sagte Generaldirektor Wolfgang Ruttenstorfer am Freitag in Wien.

Indessen haben die OPEC-Staaten ihre Ölförderung etwas ausgeweitet. Laut dem Beratungsunternehmen Oil Movements steigen die OPEC-Lieferungen in den vier Wochen zum 7. November gegenüber den vergangenen vier Wochen um 0,4 Prozent auf 22,69 Mio. Barrel pro Tag an, schreibt die Commerzbank.

Goldpreis höher

Der Goldpreis zeigte sich mit etwas höherer Tendenz. Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.061,25 Dollar und damit leichter zum Donnerstag-Vormittags-Fixing von 1.054,75 Dollar. Der Goldpreis zeige momentan eine relative Schwäche, konstatieren Experten. Denn während der Dollar weiter unter Druck steht und Rohstoffpreise auf breiter Front zulegen, tut sich der Goldpreis seit Tagen schwer an das Rekordhoch von 1.070 Dollar heranzukommen.

Der Kupferpreis befindet sich auf einem Höhenflug. In den Morgenstunden erreichte Kupfer einen Preis von knapp 6.700 Dollar je Tonne, das ist der höchste Stand seit über einem Jahr. Verantwortlich für den Preisauftrieb seien aktuelle Lagerdaten aus China, hieß es aus dem Handel. Diese seien in der vergangenen Woche überraschend um 4.200 Tonnen zurückgegangen. (APA)

 

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