Netanyahu ruft Abbas zu Ende des Konflikts auf

21. Oktober 2009 00:15

Hochrangig besetzte Konferenz in Jerusalem

Jerusalem - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas am Dienstag zu einer Beendigung des Konflikts beider Völker aufgerufen. Bei einer internationalen Konferenz in Jerusalem sagte Netanyahu an Abbas gerichtet: "Führen Sie Ihr Volk zum Frieden. Sagen Sie Ihrem Volk, dass die Zeit gekommen ist, den Konflikt zu beenden." Die von dem israelischen Staatspräsidenten Shimon Peres ausgerichtete Konferenz "Facing Tomorrow" mit mehr als 3.000 Teilnehmern findet zum zweiten Mal statt.

Der israelische Regierungschef sagte in seiner Ansprache: "Frieden mit unseren palästinensischen Nachbarn ist möglich, aber dazu ist Führerschaft und Mut beider Seiten notwendig."

Auch US-Präsident Barack Obama beschwor in einer Videobotschaft die Vorteile eines Nahost-Friedens und rief er zu einem positiven Blick in die Zukunft auf. "Überlegen Sie, was erreicht werden kann, wenn wir unsere Meinungsverschiedenheiten hinter uns lassen", sagte Obama. "Wenn ein sicheres Israel und ein unabhängiges Palästina in Frieden leben, arabische Staaten sich zu einer ehrlichen Versöhnung verpflichten (...)."

Obama entschuldigte sich in der Botschaft dafür, dass er nicht selbst an der dreitägigen Konferenz teilnehmen konnte. Er wird bei der Tagung von der UNO-Botschafterin der USA, Susan Rice, vertreten. Weitere Teilnehmer sind der EU-Außenbeauftragte Javier Solana und der Gesandte des Nahost-Quartetts, Tony Blair. (APA)

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16 Postings
Reddogg
 
21.10.2009 06:39

Herr Obama, Sie sprechen von einem "sicheren" Israel und einem "unabhängigen Staat Palästina" darf der paläst. Staat nicht auch sicher sein? Denn Israel ist ja schon unabhängig...

Pefo
21.10.2009 12:20

Ein Land, Reddogg,

kann nur sicher sein, wenn es zuerst im Inneren sicher ist.
Solange aber sich bekämpfende palästinänsische Verbrechertruppen nicht befrieden können, kann es dort leider keine Sicherheit geben.

Reddogg
 
22.10.2009 12:40

Wie verhält es sich dann mit den radikeln Siedlern wo es mittlerweile fast wöchentlich Auseinandersetzungen mit ihnen und der isr. Armee/Polizei gibt. Also nach ihrer Auffassung gäbe es auch kein sicheres Israel, selbst wenn die mil.pal. Org. den Raketenbeschuss einstellen würden. Schade dass Sie leider Ihren Handlungen nicht konsequent genug sind, sonst hätten Sie dieses Problem selber erkennen können...

Pefo
24.10.2009 20:56

Auch Sie wissen, Reddogg,

daß die Siedler erst nach den Anschlägen der Palästinenser zu Waffen griffen.

Hubert Ungeist
25.10.2009 08:25
Stimmt erstens nicht

und zweitens zuerst den P. das Land wegnehmen, dort Swimmingspools bauen mit Tiefbrunnen (die den P. von den Israelis verboten wurden), und dann glabuen dass man willkommen ist, ist wohl ein wenig naiv.

Pefo
25.10.2009 13:23

Sie scheinen etwas zu verwechseln, Ungeist,

die Swimmingpools stehen im Gaza-Streifen auf den Villen-Grundstücken der Hamas-Chefs und ehemaliger PLO-Größen, die ihre Bank-Konten bevorzugterweise in den Ländern des Satans, in den USA, in England und in Frankreich eingerichtet haben.

Ava Tar
21.10.2009 02:01
"Führen Sie Ihr Volk zum Frieden"

Führen Sie Ihr Volk mal zur Erfüllung der UN-Resolutionen, Herr Netanjahu !

Die sind nämlich Voraussetzung für eine friedliche Lösung - und zudem VERBINDLICHES Völkerrecht !

Pirat ruft zur friedlichen Übergabe des restlichen Schiffes auf - soweit kommt's noch ;o)

Pefo
21.10.2009 12:25

Wichtiger, Ava Tar,

als Befolgung von Resolutionen ist der Erhalt einer wenigstens relativen Sicherheit. Wenn die gegeben ist, wenn also der Terror aufhört, die Fathwas islamischer Religionsführer, nicht mit Zionisten zu verhandeln aufgegeben werden, steht dem Frieden nichts im Weg.

Hubert Ungeist
23.10.2009 07:51
Also

bei ca. 20 toten Isreaelis gegenüber 1600 toten Palsätinenser würde ich Israel schon als relativ sicher sehen.

Auch gegenüber dem Libanon das 2006 20 Jahre zurückgebombt wurde würde ich Israel als realitv sicher besehen

Auch gegenüber Syrien auf dessen Gebiet eine Anlage von einem fremden Staat zerstört wurde (vielleicht eine Atomanlage), würde ich Israels Atomanlage als relativ sicher bezeichenen.


....

Dubi Schlau
25.10.2009 08:45

die einen hängen am Leben,
die anderen am Märtyrertod.

Hubert Ungeist
25.10.2009 14:27
Also

die Polizeschüler die ersten 340 toten alles Selbstmörder. Die paar hunder Kinder alles Selbstmordattentäter.

Gehts noch?

Pefo
24.10.2009 21:00
Also, Ungeist,...

...wenn das Verhältnis der Toten 20:1600 zuungunsten der Palästinenser lautet, müssen diese schnellstens eine vernünftige Vertretung bekommen.
Es ist doch offensichtlich, daß diesen Repräsentanten (Hamas), das eigene Volk gleichgültig ist.

Hubert Ungeist
25.10.2009 08:18
Die "vernünftige" Vertretung gibts im WJL

und da werden die Palästinenser dann langsam und "friedlich" von den Israelis vertrieben.

Scheints als hätten die P. nur die Wahl langsam und "ffriedlich" und vor allem schonend für die Israelis vertrieben zu werden. Oder schneller schmerzvoll, aber dafür auch mit Schmerzen für Israel vertrieben zu werden.

Keine gute Wahlmöglichkeit

Pefo
25.10.2009 13:15

Dies mag Ihre Sicht sein, Ungeist,

vielleicht sollte Ihnen aber zu denken geben, daß es momentan in allen Gebieten kriegerische und/oder terroristische Auseinandersetzungen gibt, in denen Muslime große Bevölkerungsanteile haben. Entweder sie finden sich einen "äußeren Feind" oder aber sie bekämpfen sich gegenseitig.
So brauchen Sie sich nicht zu wundern, wenn in diesem (einzigen!) Fall nicht Hamas/Fatah, Schiiten/Sunniten, Pakistani,... sondern eben die Juden als Schuldige herhalten müssen.
Zweifelsohne aber sind die Palästinenser die größten Draufzahler, dafür werden sie nicht einmal von ihren Brüdern, den Ölscheichs als Gastarbeiter engagiert, das nennt man Solidarität. Auch etwas zum Nachdenken.

4green2
22.10.2009 02:22

ja dann zieht sich ja israel wieder auf die grenzen von 67 zurück!

Pefo
24.10.2009 20:45

Leider, 4green,

hat es damals noch mehr Terror durch Palästinenser gegeben.

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