Höchste ÖAW-Preise für Pharmakologie und Kunst

20. Oktober 2009, 20:49
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Mit dem Erwin-Schrödinger-Preis und dem Wilhelm-Hartel-Preis hat die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ihre höchsten Auszeichnungen an Bernd Mayer (Foto) und Götz Pochat vergeben. Bernd Mayer, Leiter des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Graz, erhielt vergangenen Freitag den mit 15.000 Euro dotierten Erwin- Schrödinger-Preis 2009 für seine Forschungen auf dem Gebiet der Biochemie und Pharmakologie von Stickoxiden.

Mayer beschäftigt sich insbesondere mit der Biosynthese und physiologischen Funktion von Stickstoffmonoxid, einem gasförmigen Signalmolekül, das in nahezu allen Zellen des Organismus gebildet wird. Erkenntnisse darüber könnten neue Behandlungsmöglichkeiten bei Gefäßerkrankungen und dadurch bedingte Organschäden bringen. Der ebenfalls mit 15.000 Euro dotierte Wilhelm-Hartel-Preis ging an Götz Pochat für seine Arbeit im Bereich der Kunsttheorie und Ästhetik.

Der Wissenschafter war von 1987 bis 2007 Ordinarius für Kunstgeschichte an der Universität Graz. Sieben weitere Preise der ÖAW wurden für außergewöhnliche Leistungen von Nachwuchswissenschaftern aus den Geistes-, Sozial-, Bio- und Naturwissenschaften vergeben. (APA, red/DER STANDARD, Printausgabe, 21.10.2009)

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