Drei Gemeinden über Devisenoptionen mit Bank Austria einig

20. Oktober 2009, 13:31
1 Posting

Drei Kommunen und zwei Verbände legten Streit um drohendes finanzielles Minus außergerichtlich bei, die Gemeinden sollen ohne Verlust aussteigen

Eisenstadt - Im Burgenland haben sich drei Gemeinden sowie zwei Verbände, denen aus Devisenoptionsgeschäften Verluste drohten, außergerichtlich mit der Bank Austria geeinigt. Sie sollen nun aus den Geschäften ohne finanziellen Schaden aussteigen, berichtete der ORF Burgenland heute, Dienstag.

Mehrere Kommunen und Verbände hatten in Vergangenheit bei die Bank Austria Devisenoptionsgeschäfte abgeschlossen. Den meisten brachten diese nach anfänglichen Gewinnen ein Minus ein. Die Betroffenen klagten daraufhin die Bank und argumentierten, sie seien nicht ausreichend über die Risiken derartiger Geschäfte informiert worden. Die Bank Austria hatte diesen Vorwurf stets zurückgewiesen.

Mit den Gemeinden Deutsch Schützen-Eisenberg, Mühlgraben, St. Martin an der Rabb sowie dem Abwasserverband Jennersdorf und dem Wasserverband Oberwart wurde nun laut ORF Burgenland nach Vergleichsgesprächen eine außergerichtliche Einigung erzielt. Die Geschäfte sollen rückabgewickelt werden, so dass die Gemeinden letztlich ohne Verlust aussteigen. Über den Inhalt des Vergleichs haben die Vertragspartner Vertraulichkeit vereinbart.

Auch mit einer Reihe von Privaten soll es zu einer Einigung gekommen sein. Bei den Vergleichsgesprächen mit anderen Gemeinden wie Ritzing, Piringsdorf und Lackendorf gebe es hingegen noch kein Ergebnis. Bereits geeinigt hat sich die Bank Austria heuer mit dem Wasserverband Südliches Burgenland und der Gemeinde Zurndorf. (APA)

Share if you care.