Da geht es nicht ums Gut-Sein

16. Februar 2009, 15:40
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Es ist ja oft die Rede von den Gutmenschen, und ich werde da auch meistens dazu gezählt. Dazu kann ich nur eines sagen: Wenn man auf der Straße sitzt und Hunger hat, dann macht man aus Verzweiflung alles mögliche. Wenn also Asylwerber oft gar nicht in Traiskirchen aufgenommen werden, und wenn sie dann im Ort Traiskirchen herum rennen, dann werden sie für die Bevölkerung dort zur Bedrohung. Denn diese Menschen haben Hunger.

Es sollte also in unserem eigenen Interesse sein, dass wir die Leute grundausstatten, sonst ist es ja fast zwangsläufig so, dass sie Verbrechen verüben, wenn sie gar nichts haben. Will ich als ältere Frau wegen einem 10-Euro-Schein in der Geldtasche auf der Straße eine übergezogen bekommen? Das kann's doch nicht sein!

Das ist ganz simpel: Es kann niemandem gut gehen, wenn andere nichts haben. Da geht es aber nicht ums Gutsein, sondern ums eigene Interesse. Wenn das so weitergeht, dann werden wir in ein paar Jahren in der Nacht nicht mehr auf die Straße gehen können, weil dann Leute wegen ein paar Euro Überfalle machen werden. Komisches System: Wir schrecken alle ab, damit sie sich auf ewig verabschieden. Aber dass sie das gar nicht tun können, sollten wir mittlerweile alle begriffen haben.

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