Kleiner geworden?

20. Oktober 2009, 08:38
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Viele unbehandelte Wirbelkörperbrüche - Messung der Körpergröße hilft Frakturen früher zu erkennen

Fast jeder von uns kennt das: Chronische Rückenschmerzen und der Arzt findet keine Ursache. Studien zufolge werden in Österreich mindestens 300.000 Wirbelkörperbrüche nicht diagnostiziert und daher auch nicht behandelt. Eine alarmierende Zahl, enden diese Wirbelkörperbrüche doch oft fatal: Menschliches Leid sowie volkswirtschaftlich teure Folgen nicht erkannter Wirbelkörperfrakturen sind Bewegungseinschränkungen, Schmerztherapien sowie Krankenstände bis hin zur Pflegebedürftigkeit.

Keine Chance für die Osteoporose

Regelmäßig die Körpergröße zu kontrollieren, ist ein einfaches und probates Mittel, um eventuell vorhandene Wirbelkörperbrüche zu erkennen. „Wenn Sie kleiner geworden sind, wäre eine Osteoporoseabklärung beim Arzt notwendig", rät AKh-Osteoporosespezialistin und Nuklearmedizinerin Oberärztin Dr. Margit Hatzl. Bereits eine Größenminderung von 2 cm pro Jahr kann auf eine Wirbelkörperfraktur hinweisen.

Weltosteoporosetag

Am 20. Oktober ist Weltosteoporosetag und das AKh Linz beteiligt sich mit einer kostenlosen Informationveranstaltung für alle Betroffene und Interessierte. Veranstaltet wird der Abend von 16:00 bis 19:00 Uhr im Mehrzwecksaal des AKh Linz (Bau A, Foyer) von der Linzer Osteoporose-Selbsthilfegruppe, die sich regelmäßig unter der Leitung von Dr. Hatzl trifft. (red)

Programm:

•17:00- 17:30 Osteoporose- Vortrag von Frau Oberärztin Dr. Margit Hatzl, Osteoporose-Expertin im AKH Linz
•18:00 Tai Chi Vorführung
•Die Mitglieder unserer Gruppe und unsere Fachärztin stehen ab 16:00 in den Pausen für alle Ihre Fragen zur Verfügung
• Sie haben die Möglichkeit, mit unserer staatlich geprüften Sturzprophylaxetrainerin Frau Helga Prinstinger Ihr persönliches Sturzrisiko zu testen
•Ein knochengesundes Buffet steht zur Stärkung bereit

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