Doppelt gemoppelt

13. Oktober 2009, 12:55
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Nach dem üblichen Donnerstag Nacht Programm (hurray for Fawlty Towers!), stellte sich dem TV-Zapper erneut die Frage, ob es irgendeinen tieferen Sinn hat, dass Gastrollen in Serien von Schauspielern besetzt werden, die 45min später in einer anderen Serie eine Gastrolle spielen. Dr. House behandelte vor kurzem einen vermeintlich pädophilen Pfarrer mit Verdacht auf AIDS, derselbe Schauspieler mimt danach einen Mann, der das Werk eines Serienkillers vollenden möchte (CSI).

 

Soll es förderlich für die Karriere des Darstellers sein, wenn man ihn bzw. sie kurz hintereinander in verschiedenen Rollen sieht? Ist es billiger, weil alles an einem Set gedreht wird? Bei manchen Zusehern kann es durchaus zu Verwirrung führen – zuerst das Opfer der Gerüchteküche, danach der Täter, der nicht vor grausamer Folter zurückschreckt.

Bei CSI gab es intern Rollenspiele: William Petersen, "Gil", wird durch Laurence Fishburne ersetzt, der als Arzt zunächst nur eine Beraterfunktion im Team hat. Blaue oder rote Kapsel?

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