derStandard.at-Interview

"Solidarität ist ein Unwort geworden"

19. Oktober 2009, 07:04
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    "Wir zielen auf eine Gesellschaftform hin - bewusst oder durch politische Manipulation -, wo wir uns selbst der nächste sind. Wo es darauf hinausläuft, dass jeder schaut wo er bleibt."

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    "Ich bin nie mit irgendetwas im Reinen, aber momentan doch annähernd."

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    "Ich glaube, dass der Kärntner ein sehr apolitischer Mensch in einem sehr apolitischen Land ist."

Was super an Kärnten ist, wie sein Treffen mit Haider war und warum der Totenkult in Kärnten so ausgeprägt ist, sagt Oliver Welter, der Sänger von Naked Lunch

"Wir stehen nicht für den guten Teil Kärntens - denn den gibt es nicht", so beginnt Oliver Welter, Frontmann der Kärntner Band Naked Lunch den Auftritt beim Zehn-Jahres-Fest von Zara. Den Verein für Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit zu unterstützen sei ihnen ein Anliegen, vor allem wenn man die aktuelle Arbeit im Bereich Asyl- und Integrationspolitik betrachte, sagt Welter im anschließenden Interview mit derStandard.at. Kärnten ist "ein schlimmer Ort, das stimmt, aber dennoch ambivalent. Es ist auch ein wunderschöner Ort." Dennoch würde er "den Teufel tun, wäre ich schwarz oder jemand aus dem Osten und hätte eine schlechte deutsche Aussprache, jemals nach Kärnten zu fahren." Außerdem redet Welter über den Totenkult in Kärnten, sein Treffen mit dem ehemaligen Landeshauptmann Haider und den neuen Aufnahmen von Naked Lunch. Die Fragen stellten Saskia Jungnikl und Rosa Winkler-Hermaden.

****

derStandard.at: Waren Sie schon an Haiders Unfallort? Oder im Museum?

Oliver Welter: Am Unfallort vorbei zu kommen, ist unvermeidlich, schließlich liegt er an der Straße nach Slowenien. Am neuen Museum werde ich zwangsläufig oft vorbei laufen, weil wir hundert Meter entfernt wohnen, aber ich werd es sicher nicht betreten.

derStandard.at: Außerhalb von Kärnten wird einem der Eindruck vermittelt, das Land lebt in kollektiver Trauer. Wie kriegt man das innerhalb mit?

Welter: Man kriegt es aus dem Alltagsleben mit: Ich bin Raucher und wenn ich in die Trafik gehe, stehen da in der Auslage Jörg Haider-Bilder. Wie er sich rasiert, auf einem Boot stehend oder in einer anderen "sexy" Pose. Die stellen der Trafikant und seine Frau ins Schaufenster. Aber im Endeffekt verkehre ich in Szenen, in denen das zwar ein politisches aber kein Alltagsthema ist. Außerhalb Kärntens wird das sicher anders gesehen. Man darf ja nicht vergessen, es haben "nur" rund die Hälfte der Menschen das BZÖ gewählt - und die andere Hälfte aber eben nicht. Was man sieht, ist, dass sich nach Haiders Tod ein großes Mysterium auflöst, dass sich nämlich FPÖ und spätere BZÖ Wähler outen. Vor Haiders Tod waren die ja eher unsichtbar. 

derStandard.at: Warum ist der Totenkult in Kärnten so ausgeprägt?

Welter: Man muss unterscheiden zwischen der realpolitischen Wirklichkeit, der Politik, die das BZÖ und Haider gemacht hat und zwischen dem, wie er auf die Menschen gewirkt hat. Wenn man das analytisch betrachtet und seinen eigenen Zorn weg lässt, kann man das in gewisser Weise nachvollziehen. Es gibt diesen Ausspruch, jeder Kärntner hat Jörg Haider einmal in seinem Leben die Hand geschüttelt und tatsächlich kenne ich niemanden, der das nicht getan hat. Ich selbst habe ihn einmal in einem Lokal getroffen und in eine Diskussion verwickelt.

derStandard.at: Wann haben Sie mit ihm geredet?

Welter: Da war ich relativ jung, es war die Zeit, als Haider die Partei langsam aufgebaut hat. Ich habe Geschichte studiert und mein Lieblingsbereich war österreichische Geschichte, Zwischenkriegszeit und ich habe gedacht, ich könnte ihn auf den Faschismus, den latenten Nationalsozialismus festnageln, aber es war unmöglich. Er war da total bewandert. Und so war das bei allem, mit einem Milchbauern hat er halt über Kühe geredet. Nach Parteiveranstaltungen ist er nicht, wie die meisten anderen in sein Bonzen-Auto gestiegen, sondern hat mit den Leuten geredet. Er war angreifbar, trotz allem. In beiderlei Auslegung.

derStandard.at: Wie würden Sie den typischen politischen Kärntner beschreiben?

Welter: Ich glaube, dass der Kärntner ein sehr apolitischer Mensch in einem sehr apolitischen Land ist. Man hört selten von anderen Bundesländern, dieses "Wir Oberösterreicher" oder "Wir Burgenländer". Kärnten fühlt sich zwar im weiteren Sinne in Österreich eingegliedert, aber es ist separierter, das ist typisch. Es spielt eine Rolle, dass Kärnten in so viele voneinander getrennte Täler gespalten ist. Dadurch sind über Jahrhunderte Enklaven entstanden, wo ich aus Klagenfurt im Mölltal schon wieder ein Fremder bin. Ich würde den Teufel tun, wäre ich schwarz oder jemand aus dem Osten und hätte eine schlechte deutsche Aussprache, jemals nach Kärnten zu fahren.

derStandard.at: Wie lang wird das Konzept BZÖ in Kärnten noch funktionieren?

Welter: Solange, bis die anderen Parteien dem endlich Paroli bieten können. Die restliche politische Landschaft ist langweilig, nicht koordiniert, liegt brach. Ich bin ein politisch interessierter Mensch, aber ich erinnere mich an keinen der anderen Spitzenkandidaten der vergangenen Landtagswahl. Da muss ich w.o. geben. Und ich bin keiner, der einen charismatischen Politiker braucht, der soll nur seine Arbeit machen.

derStandard.at: Hat eure Kärntner Herkunft etwas damit zu tun, dass ihr auf dem Zara-Fest spielt?

Welter: Man muss diese Plattform unterstützen, weil man in diesem Land Zeichen setzen muss. Wir sind nicht einverstanden mit der aktuellen Sozialpolitik, mit der Asylpolitik, schlechthin mit dem Werteverfall, der eingesetzt hat. Und gerade der Kärntner darf mit dem nicht einverstanden sein. Der Ausländeranteil bei uns ist verschwindend gering, der Asylantenanteil gleichermaßen. Das ist bei uns ein Null-Problem.

derStandard.at: Sie haben den Werteverfall angesprochen. Welche Werte verfallen denn?

Welter: In Kärnten werden tschetschenische Flüchtlinge auf Grund von nix deportiert, das ist Fakt. Und das bedeutet, es gibt einen Verfall, was die Asylpolitik betrifft, was die Integrationspolitik betrifft, vor allem wenn ich mir die Arbeit der Innenministerin (Maria Fekter, Anm.) ansehe. Und der Staatschef (Werner Faymann, Anm.) schaut zu, wenn Dinge gemacht werden, die gegen den aktuellen Rechtsstaat gehen. Wir zielen auf eine Gesellschaftform hin - bewusst oder durch politische Manipulation -, wo wir uns selbst der nächste sind. Wo es darauf hinausläuft, dass jeder schaut wo er bleibt.

derStandard.at: Keine Solidarität also?

Welter: Solidarität ist ein Unwort geworden.

derStandard.at: Welche Partei ist Ihnen denn am nächsten?

Welter: Vom Grundgedanken her die KPÖ. Ich wähle tendenziell links, tue mir dabei aber schwer. Der Punkt ist, es gibt keine linken Parteien mehr. Wir haben eine Rechtsauslegung, die dermaßen hart von rechts dominiert ist und es bedarf einer sehr scharf formulierenden Linken, um dem eine Kraft gegenüber zu stellen. Die sehe ich nicht.

derStandard.at: Wenn man Rock-Pop-Musik macht, ist Kärnten da nicht der schlimmste Ort, den man wählen kann?

Welter: Es ist ein schlimmer Ort, das stimmt, aber dennoch ambivalent. Es ist auch ein wunderschöner Ort und jeder zweite wollte das politische System so nicht haben. Und es ergibt sich immer Reibungs- und Angriffsfläche. Es ist eine Quelle des Zorns und das ist wichtig für uns.

derStandard.at: Viele Menschen, viele Künstler verlassen Kärnten, Sie nicht. Was ist super an Kärnten?

Welter: Peter Handke ist super. Josef Winkler, Ingeborg Bachmann, Christine Lavant, Naked Lunch ... Das könnte man schon endlos fortführen. Und man lebt dann ja doch in seiner Enklave, mit den Menschen, mit denen man sich versteht.

derStandard.at: Klagenfurt ist die einzige Stadt Mitteleuropas mit 100.000 Einwohnern, die...

Welter: ... keine Bibliothek hat, ja, ich weiß. Josef Winkler, der das gesagt hat, ist ein guter Freund von mir und ich wusste das vorher nicht. Es ist ja interessant, dass Geld dafür da ist Massen-Gedenken abzuhalten, aber nicht für eine Bibliothek.

derStandard.at: Kurz noch zur Band: Wird es eine neue Naked-Lunch-Platte geben?

Welter: Ja, wir sind gerade im Studio in Klagenfurt und haben mit neuen Aufnahmen begonnen. Wir wissen aber noch nicht, in welche Richtung das gehen wird. Es wird vermutlich ein wenig energetischer, als das letzte.

derStandard.at: Wie lang sollen die Aufnahmen dauern?

Welter: Das wissen wir nicht - kann sein, dass es morgen ein Band-Zerwürfnis gibt und wir dann einen Monat nicht miteinander reden. Dann wird es länger dauern. Oder dass es zwischen uns, wie momentan, gut läuft, dann dauert es kürzer.

derStandard.at: Bei Naked Lunch ging es rauf, dann ganz runter, jetzt wieder eher rauf. Denkt ihr noch an einen internationalen Durchbruch?

Welter: Wir werden international rezipiert, wir verkaufen unsere Platten zwar nicht in monströser Stückzahl, aber schon ganz gut in Europa. Damit können wir gut leben. Wir arbeiten viel in anderen Bereichen, wie beim Theater und Film und sind mit unserem Zustand momentan glücklich, sehr glücklich sogar.

derStandard.at: Also im Reinen mit euch?

Welter: Ich bin nie mit irgendetwas im Reinen, aber momentan doch annähernd. (Saskia Jungnikl und Rosa Winkler-Hermaden, derStandard.at, 19.10.2009)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 183
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ikarus08
 
01
7.11.2009, 15:29
Problem erkannt

Zitat Welter:

"Der Punkt ist, es gibt keine linken Parteien mehr. Wir haben eine Rechtsauslegung, die dermaßen hart von rechts dominiert ist und es bedarf einer sehr scharf formulierenden Linken, um dem eine Kraft gegenüber zu stellen."

Das ist im Grunde das Problem in ganz Österreich und noch drasitischer in Kärnten. Wenn gesellschaftliche Kritik bei den Massen hörbar fast nur von "rechter" Seite kommt, dann ist es kein Wunder, wenn der Mainstream nach rechts driftet. Insofern könnte man Kärnten als österreichischen Protoproblem betrachten

Laird of Glenmore
00
20.11.2009, 20:15
Italienische Verhältnisse in Österreich verwundern mich nicht.

Dennoch: Italien war mal ein renitentes, linkes Land mit der größten eurokommunistischen Partei Westeuropas. Wien war die erste Millionenstadt Europas, die sozialistisch regiert wurde. Der Austromarxismus hatte in der Zwischenkriegszeit Vorbildwirkung in der europäischen Sozialdemokratie. Als in Großbritannien Thatcher gewählt wurde, hat die SPÖ bei uns 51 Prozent bekommen - Willy Brandt hat 1972 in Deutschland gerade einmal 45 Prozent erreicht.

Es besteht Anlass zur Hoffnung. Von der SPÖ ist nicht viel zu erwarten, aber eine linke Partei hat durchaus Chancen (siehe z.B. das steirische Projekt der KPÖ). Eine neue Linkspartei und die eher linksliberalen Grünen könnten irgendwann mit einer kleinen, zentristischen SPÖ eine Mehrheit bekomme

Walter Bimini
01
21.11.2009, 23:29
wie kann man sich nur solche illusionen machen

gerade die erfolge kalteneggers in der steiermark haben bewiesen, daß aus dieser kpö nie etwas werden wird. diese wiener seilschaft will gar keine rolle spielen. kaltenegger hatte nie auch nur den funken einer chance in dieser kpö. denn zum einen hat er, der urspünglich bei den sozis war, noch immer den falschen stallgeruch für die alteingesessene wiener seilschaft und zum anderen will er im gegensatz zur wiener familie etwas bewirken. in der kpö zählt nur das morbide wien.

bevor die spö eine linke partei unterstützt, unterstützt sie eher noch die fpö.

earlofcarinthia
00
24.10.2009, 13:45

super musik ihr solltet mal in London beim Jools Holland auftreten

Josh J
02
23.10.2009, 14:02
Auskenner?

Wenn Herr Welter nur Leute kennt, die Herrn Haider die Hand schüttelten, so müsste er seinen Bekanntenkreis überdenken.

In Kärnten werden tschetschenische Flüchtlinge auf Grund von nix deportiert

Wenn man von latentem Nationalsozialismus spricht, so sollte man die Verwendung dieses schrecklichen und vom furchtbaren Schicksal von Millionen Toten belasteten Wortes, denen überlassen, die nix gelernt haben.

...großes Mysterium auflöst, dass sich nämlich FPÖ und spätere BZÖ Wähler outen. Vor Haiders Tod waren die ja eher unsichtbar

Also, da muß Herr Welter jahrelang abwesend gewesen sein.

In der eigenen Enklave einigeln, nicht über den eigenen Bierkrugrand schauen, Spieß-Künstlertum pflegen, - wo bleibt da die Solidarität?

kibi
01
7.11.2009, 11:13

ja, danke, wirklich. der mann scheint ausser rockn roll und was so dazugehört wirklich nicht viel im kopf zu haben ...

earlofcarinthia
01
24.10.2009, 13:25

bitte was ist spieß Künstlertum ?
du bist wahrscheinlich einer vom den Gestörten die z.b den nitsch toll finden wenn er mit Blut schüttet.
übrigens der haider hat die tscheschenen nicht deportiert sondern nach hause gehen lassen das ist schon ein unterschied.

Träume sind Schäume
21
22.10.2009, 18:49
Vom Grundgedanken her die KPÖ


Und damit politisch selbst disqualifiziert.
Warum soll man jemanden ernst nehmen, der sich am anderne Ende des Spektrum von radikalen Ansichten tümmelt.

Vieleicht hätte ihm der Haider taugt, wenn der nur "Klassenfeinde" statt "Ausländer" bekämpft hätte ;)

che flash
 
17
20.10.2009, 10:44

"Vom Grundgedanken her die KPÖ. Ich wähle tendenziell links, tue mir dabei aber schwer. Der Punkt ist, es gibt keine linken Parteien mehr. Wir haben eine Rechtsauslegung, die dermaßen hart von rechts dominiert ist und es bedarf einer sehr scharf formulierenden Linken, um dem eine Kraft gegenüber zu stellen. Die sehe ich nicht."
Damit spricht er aus, was viele sich nicht zu sagen wagen: Nach der Entsozialdemokratisierung der SPÖ, die lieber ins vermeintlich populistische Horn bläst, als neue Ansätze für die traditionellen Themen "Chancen- und Verteilungsgerechtigkeit" zu suchen, bleibt sozial - das heißt links - denkenden Menschen nichts anderes übrig, als der KPÖ eine symbolische Stimme zu geben und damit ein Zeichen zu setzen.

aburrido
11
20.10.2009, 03:28
ich hab ihn nicht die hand geschüttelt

als kärntner (natürlich im exil) über kärntner kann ich nur sagen, dass sie zusätzlich zum österreichischen minderwertigkeitskomplex auch einen kärntnerischen haben, sozusagen verschachtelt.
mehr gibts da nicht

zensur bei der "fma betrugsverdacht" vertuschung
 
01
19.10.2009, 21:55
kärnten hat sich ein 400 mio säckerlgeld von der bayernLB geholt und

es als taschengeld unters volk gebracht.

st. jörgus sei dank.

nostra
42
19.10.2009, 21:23
Schlechte deutsche Aussprache?

Wenn es danach ginge, dürften sich nur die wenigsten Kärntner in Kärnten aufhalten.

Tom Tom5
00
22.10.2009, 12:51

wer darf sich dann überhaupt in Österreich aufhalten?

Keine Worte
11
19.10.2009, 19:20

die linken in kärnten tendieren alle zur kpö, obwohl sie dann doch wieder angefressen auf diese ehemalige baiertruppe sind. messner hat einiges weitergebracht als er noch nicht baiers nachfolger war. jetzt hört man halt gar nix mehr von ihm. alles ein trauerspiel. dabei wäre es gerade in kärnten wichtig und recht einfach, ein gegenpol zu den rechten zu sein.

Uljanovnig
03
19.10.2009, 18:04
Danke, Oliver Welter !

Schöne Formulierung und voll auf den Punkt gebracht: Es gibt keine linken Parteien mehr.

Obwohl sie gerade jetzt notwendig wären!

nurbärt
01
19.10.2009, 20:16

oder die rechten machen den linken alles nach. Siehe Sozialstaat. Oder Integration von Umweltschutz in ihre Parteiprogramme.

1,8 promille
01
20.10.2009, 08:59

subtile ironie?

sunra
04
19.10.2009, 17:47
die einstellung meines landsmannes gefällt mir.

auf die musik trifft das leider nicht so zu. aber wenn ich ehrlich bin hätte ich mir von wien auch mehr erwartet. ich dachte immer bei dem reichen kulturangebot, den besseren bildungs- und berufsmöglichkeiten und multikulturellerem alltag wären die menschen insgesamt etwas liberaler und nicht so "einfach gestrickt" wie die kärntner landeier. aber leider wurde ich da ziemlich enttäuscht. es gibt hier einfach mehr menschen auf engerem raum. dadurch findet man eher "seelenverwandte" und aufgeschlossene menschen mit weitblick. aber das is auch schon alles.

Lorelei Sonnenschein
02
19.10.2009, 17:00
Naked Lunch

...ich finde das Interview sehr gut. Eher menschlich also politisch.

Man/Frau könnte schon einen seltsamen Eindruck von diesem Bundesland bekommen...

Ich finde Kärnten bzw die BZÖ-Wähler/Haider-Verehrer ja eher schräg/unheimlich....und kann mir nicht erklären, wie so ein Hype überhaupt möglich ist...wegen dem Händeschütteln kanns nicht sein, wegen den tollen finanz. Lagen Kärntens und Haiders Doppelmoral ja auch nicht und Schulbildung ist in Kärnten sicher besser als in Wien zb...

???

helge schneider
00
20.11.2009, 18:39
ja vielleicht mal hinfahren ?

ähh, ahh .

thomaß hucksdeviehle
00
19.10.2009, 17:53

Mir gefällts auch gut. Auch wenn manche Fragen etwas seltsam sind.

Hamit_Hatemi
162
19.10.2009, 15:44
"Vom Grundgedanken her die KPÖ"

Wenn ein Kommunist etwas (hier: Kärnten) kritisiert, kann es meistens nur gut sein.

Laird of Glenmore
10
20.11.2009, 20:21
Ohne Rätebewegung (maßgeblich "sehr böse Kommunisten")

gäbe es in Österreich nicht schon seit 1918 die AK, den 8-Stunden-Tag, die BetriebsRÄTE, Arbeitslosen- und Sozialversicherung etc. etc.

Ohne die Angst vor einer Räterevolution (wie in Ungarn und Bayern tatsächlich geschehen) hätten die Christlichsozialen nämlich den Sozialreformen von 1918-20 nie zugestimmt.

Insofern zeigt sich: Links wirkt, Rechte müssen erkämpft werden.

hans wurst
 
20
7.11.2009, 15:24

troll

Hamit_Hatemi
01
20.10.2009, 19:02

Die Anzahl der roten Stricherl zeigt mir, dass die Kommunisten anscheinend schon aus ihren Löchern hervorgekrochen sind.

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