Wider die Angst der Politik vor den Ängsten der Wähler

16. Oktober 2009, 20:28
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    Mehr Effizienz, mehr Strenge: Norbert Darabos (SP) und Maria Fekter (VP) bei der Verkündung der geplanten Asylgesetznovelle.

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    foto: heribert corn/der standard

    Müller-Funk: "Politik der harten Hand ist kontraproduktiv."

Anmerkungen zur Endlosdebatte um das "Ausländerproblem" unter Berücksichtigung der Sozialdemokratie - und eines zivilgesellschaftlichen Vorzeigemodells

Dass das "Ausländerthema" eine nicht enden wollende Geschichte darstellt, ist nicht zu übersehen, und der Verdacht drängt sich auf, dass es auch deshalb am Leben erhalten wird, weil sich damit politisches Kleingeld lukrieren lässt. Die radikale Rechte in diesem Land benötigt auf perverse Weise die Fremden, um die dadurch geschürte Angst auf ihre politischen Mühlen zu leiten. Und es gibt politische Grüppchen, die wiederum diese Rechte brauchen, um zu wissen, wer sie sind.

Mag es unter den in Österreich lebenden Menschen mit nicht-österreichischer Herkunft solche geben, denen es schwerfällt, in den politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Gegebenheiten in ihrer neuen Heimat anzukommen, sich in ihr einzufinden, so fällt doch die Last der Verantwortung auf jene Parteien, die eine halbherzige Integrationspolitik mit einer hartherzigen Asylpolitik verbinden, um so eine Abwanderung ihrer Wählerschaft zu stoppen. Das aber ist eine trügerische Hoffnung: Die Ängste essen nicht nur die Seelen auf, sondern untergraben die Zivilgesellschaft.

Wie anders lässt es sich sonst erklären, dass die Wiener Sozialdemokratie die positiven Seiten ihrer "Ausländerpolitik" vor ihrer Wahlklientel eilfertig versteckt - etwa Mediation in einschlägigen Bezirken mit hohem "Ausländer"anteil oder eine Zeitung für Menschen mit Migrationshintergrund? Warum verschweigt die allgemeine Rhetorik, dass es sich bei vielen dieser Menschen um österreichische Staatsbürger handelt, denen ebenso wie jenen mit österreichischer Herkunftsgeschichte Bürgerrechte und staatliche Unterstützung zustehen? Warum werden diese Bürger, mit oder ohne österreichischen Pass, nicht in das "Wir" eingebunden?

Weil die offizielle Politik Angst vor jenen hat, die Angst vor dem Fremden und Anderen haben. Anstatt also der Bevölkerung reinen Wein einzuschenken, ihr zu sagen, dass unter den gegebenen weltpolitischen Bedingungen Migration unvermeidlich und rein bevölkerungspolitisch notwendig ist und dass diese Menschen aus der östlichen Hälfte Europas, aus Asien, Afrika und dem Nahen Osten symbolisch wie ökonomisch durchaus von Nutzen für das Land sind, wird die Illusion genährt, man könne das Problem durch eine Politik der harten Hand lösen.

Der Umgang mit dieser politischen Herausforderung stellt auch eine Nagelprobe für die Qualität einer Zivilgesellschaft dar, und da schneiden wir international, genauso wie in anderen Bereichen, höchst mittelprächtig ab. Die Regierungsparteien, voran die Sozialdemokratie, verspielen aus Angst vor den Ängstlichen eines der kostbarsten Güter der Politik: Glaubwürdigkeit. Der Populismus und das Schielen auf Umfragen unterminieren nicht nur im Hinblick auf die "Ausländerpolitik" die Würde des Politischen: Ideen, Programme, Wertsetzungen.

Das kurzsichtige Kalkül, populistische Parteien rechts zu überholen, verfängt nicht. Das mussten schon Erich Haider und Gabi Burgstaller bei ihren Wahlkämpfen erfahren. Entgegen eilfertiger Medienkommentare macht es nur jene stärker, die von der Panik der "Bodenständigen" profitieren wollen. Demgegenüber hat der bürgerlich-konservative Landeshauptmann in Vorarlberg, der sich im Wahlkampf von den schamlosen antisemitischen Ausritten eines Mitbewerbers distanzierte, die Wahlen deutlich gewonnen.

Bedauerlicherweise wird dieser simple Tatbestand nicht zu der Einsicht führen, dass es sich nicht lohnt, mit der Angst Politik zu machen, anstatt eine sichtbare, konsequente Integrationspolitik zu wagen, vom Stützunterricht bis zur Repräsentation "fremder" Menschen in Gesellschaft, Medien, Sport, Kultur und Politik. Schließlich hat Österreich aufgrund seiner imperialen Vergangenheit Tradition und Erfahrung mit Mehrstimmigkeit und kultureller Vielfalt. Nur die effiziente Einbeziehung auch schwierigerer Migrantengruppen kann diese Angst besänftigen. Xenophobie vermag das eben gerade nicht.

Der Ausritt eines deutschen Sozialdemokraten gegen die türkische Minderheit in Berlin (vgl. Standard vom 10. 10.) wird all jene hierzulande bestätigen, die schon immer gewusst haben, dass man "den" Ausländern die Daumenschrauben ansetzen muss, bis sie so österreichisch sind, dass nicht einmal Herr Strache und seine Mannen sie als "Fremdkörper" dingfest machen können. Was an den Vorwürfen des ehemaligen Berliner Finanzsenators triftig sein mag, wäre allenfalls, vom rassistischen Zungenschlag abgesehen, diskutabel, wenn hierzulande, wie in Deutschland, entsprechende Anstrengungen unternommen worden wären, Menschen, die zu uns gekommen sind, eine zweite Heimat zu bieten. So aber bestätigt der Ausfall Thilo Sarrazins nur jene, die eine solche Politik fahrlässigerweise unterlassen wollen und ihre Gegner als "Gutmenschen" verunglimpfen.

Der spanische Philosoph Ortega y Gasset hat einmal im Hinblick auf den Pazifismus geschrieben, dass die Erreichung des Friedens eine schwierige Herausforderung darstellt, die seine Wortführer hervorheben sollten. Ähnliches lässt sich auch für eine antixenophobe "Ausländerpolitik" sagen: Sie mag zuweilen schwierig sein, ist aber unverzichtbar. - Womit ich bei einem zusätzlichen Anlass für diesen Kommentar angekommen wäre: dem zehnten Geburtstag von Zara (die Abkürzung steht für "Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit").

Ich habe deren Vertreter vor einigen Jahren bei einer Podiumsdiskussion kennengelernt. Was mir dabei positiv auffiel, war die unverwechselbare Verbindung von Radikalität und Realitätssinn. Im Mittelpunkt dieser NGO steht das Wissen um die Mühen der Ebene, die Erkenntnis, dass es sich um einen langen Weg der Erkenntnis handelt, der die Kontroverse auch mit radikalen Rechten, Hilfe zur Selbsthilfe und Selbstverantwortung sowie den Dialog mit den verängstigten Menschen vor Ort einschließt.

Es ist kurzsichtig, dem Bild des hässlichen Ausländers das verklärte des edlen Fremden entgegenzustellen, vielmehr geht es um die Zukunft und die Entwicklung einer Zivilgesellschaft, die von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit bedroht ist. Um die Herstellung einer Selbstverständlichkeit, die zugleich eine Herausforderung darstellt und in der es keine Vertretungspolitik gibt, auch wenn die Menschen mit fremder Herkunft bei Zara eine Stimme bekommen. Angesichts der oben beschriebenen Ängstlichkeit steht indes zu befürchten, dass wir NGOs wie Zara noch mindestens weitere zehn Jahre benötigen werden. Zielstrebige Integrationspolitik ist wie in Ökologie und Medizin kluge Vorsorge, Prävention. (Wolfgang Müller-Funk*, DER STANDARD Printausgabe, 17./18.10.2009)

*Wolfgang Müller-Funk, Kulturphilosoph und Essayist, ist derzeit Gastprofessor am Institut für Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft der Universität Wien.

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    Posting 1 bis 25 von 54
    1 2
    Walter SB
    25
    18.10.2009, 15:51
    Immer wieder werden Asylfragen und

    Migrationsfragen in einen Topf geworfen.
    Die Asylpolitik legt fest, wen sie als "verfolgt" anerkennt und Schutz gewährt.
    Die Migrationspolitik muss für eine gelungene Eingliederung in unsere Gesellschaft sorgen. Sarazzin ist hugenottischer Herkunft. Und die Hugenotten sind ein gelungenes Beispiel für Integration.
    Wir sollten mehr auf integrierte Türken hören.
    Die sehen zB. im Anwachsen von Minderheiten die Gefahr, dass die Integrationsunwilligkeit wächst.
    Weil man kaum mehr Deutsch können muss. Etc.Etc.
    Der Migrant hat die Bringschuld, sich in unsere Gesellschaft einzugliedern. Und allen, die dazu willens sind müssen wir helfen. Diese zwei Sätze bedingen einander.
    Die "Gutmenschen" stellen die Logik auf den Kopf & schüren Unmut.

    alles neu macht der mai
    106
    18.10.2009, 13:14
    Lese ich mir die Postings hier durch,

    und sehe ich mir die Stricherlverteilung an, stelle ich fest dass Auslaenderfeindlichkeit salonfaehig geworden ist.

    Wie jeder vernuenftige Mensch bin ich fuer beschraenkte Zuwanderung, moeglichst nach Qualifikation. Ich finde es gut, dass Zuwanderer Deutsch lernen. Das verpflichtende Kindergartenjahr - besser waeren 2 - soll zumindest die sprachlichen Probleme in der Schule loesen.
    Dass hier aber Menschen pauschal als wertlos diffamiert werden, dass ein "Tsunami" ueber uns hereinbricht (etwas toedliches!), dass ist schon heftig. Ich frage mich, ob alles alles besser waere, wenn "die Auslaender" nicht hier waeren. Ob alle Probleme dann geloest werden. Oder ob wir es hier mit einem neuen Suendenbock zu tun haben.

    Rote Stricherl willkommen!

    Independent Living
    13
    18.10.2009, 12:35
    "die Last der Verantwortung auf jene Parteien,

    die eine halbherzige Integrationspolitik mit einer hartherzigen Asylpolitik verbinden"

    also alle Parteien, außer den Grünen?

    Topfenbaby
    29
    18.10.2009, 11:26

    Um die Überalterung der europäischen Bevölkerung durch Zuwanderung auszugleichen, wären riesige und absolut irreale Migrationsströme notwendig - und das angesichts der Tatsache, dass die Mehrheitsgesellschaften in Europa mit der schon angefallenen Integrationsaufgabe hoffnungslos überlastet sind. Das scheint dem Hrn. Professor im elfenbeinernen Turm nicht klar zu sein.

    Mit Zuwanderung alleine lassen sich demografische Probleme nicht lösen.

    Cuniculi
    22
    18.10.2009, 10:56
    Immigration ist die legalisierte Form des Menschenhandels

    Einwanderung hat bisher dazu gedient, ausgetrocknete nationale Arbeitsmärkte aufzufüllen. Das hat nichts mit Moral und Menschlichkeit zu tun. Die Gewinner sind die Unternehmen, die diese billigen Arbeitskräfte beschäftigen und alle gutverdienenden Vielkonsumierer, die von billigeren Preisen (auch für die schwarz arbeitende Putzfrau) profitieren. Kein Interesse daran können die betroffenen Arbeitskräfte haben, weil ihr Wert und damit ihr Lohn am Arbeitsmarkt sinkt (Lohndumping) oder sie mit Arbeitslosigkeit bedroht sind. Immigration ist die legalisierte Form des Menschenhandels. Billige Arbeitskräfte hemmen den Zwang zu zukunftsträchtigen technologischen Lösungen. Was hat also Immigration mit zivilisatorischem Fortschritt zu tun, Herr Funk?

    Centerfold (der)
    817
    18.10.2009, 03:08
    Der Wähler wird das anders sehen als ein etwas

    weltfremder Hr. Professor. Bei dem kommt ein Hr. Sarrazin mit seinen offenen Worten - die in der Sache jeder nachvollziehen kann - besser an.

    Ahja: den "Ra55i5mu5"gewinnlern bei ZARA bitte endlich öffentliche Mittel entziehen!

    Miss Natchez
    35
    18.10.2009, 12:32

    ...Herr Müller-Funk ist gar kein Professor, er wär nur gern einer. Handelt sich seit Jahren von einer Gefälligkeitsgastprofessur zur nächsten und gibt zwischendurch unqualifizierte Kommentare ab.

    Heinz Anderle
     
    106
    18.10.2009, 06:04
    @ Centerfold: Geistiges Nackerbatzl...

    ... im Kleinformat zum Ausklappen.

    Dr. Heinz Anderle, Freigeist

    Centerfold (der)
    23
    18.10.2009, 19:21
    Irrtum: "Kleingeist", Hr. Anderle.

    Armseliger Kleingeist greift hilflos zur ad hominem-Keule.
    Der Freigeist scheut kein Thema und keine Diskussion.

    Stimmt wenigstens der "Dr."?

    Machtjan X
    00
    25.10.2009, 20:32

    ZARA ist ja kein Mensch, daher kann ich nicht sagen, dass Sie gegen diese NGO eine "ad hominem"-Keule geschwungen hätten. Wie nenne ich bloß Ihre Keule? Wer gegen Rassismus auftritt, ist Rassismus-Gewinnler und soll keine Förderung erhalten, während die Rassisten was sind? Förderungswürdig? -

    Jetzt verkneif´ ich mir mühsam die eine und andere persönliche Invektive. Ad ...

    Dauergrinser
    37
    18.10.2009, 12:04
    Toller Kommentar,

    für das Dr. würde ich mich schämen.

    -joB
    01
    19.10.2009, 03:10

    schämen und "dauergrinsen" - wie geht denn das?

    Machtjan X
    00
    25.10.2009, 20:34

    Kommt irgendein verkniffen-verlegen schiefes Grinsen heraus, imaginiere ich.

    hast1
    35
    17.10.2009, 22:56

    herr müller-frank hat leider keine ahnung wovon er schreibt.
    er bemüht sich aufrichtig, ein problem zu analysieren, das er nur von schlagworten kennt. aber da kann natürlich nix dabei rauskommen.

    welche erfahrungen hatte das "imperiale österreich" mit der islamischen kultur?

    insertnamehere
     
    01
    28.10.2009, 09:21
    "welche erfahrungen hatte das "imperiale österreich" mit der islamischen kultur?"

    Hm.

    Grob überschlagen ein paar babenbergische Kreuzzugsteilnahmen und unter den Habsburgern nicht weniger als 8 Türkenkriege, verbunden mit einem perpetuierten Kleinkrieg an der sog. Militärgrenze. Abgeschlossen hat das imperiale Österreich diese Erfahrungen mit der Annexion des musl. Bosnien.

    Man könnte also von umfangreicher Erfahrung sprechen.

    hast1
    10
    28.10.2009, 19:09
    ja eh!

    aber der herr kulturphilosoph beruft sich auf "positive" erfahrungen - die es aber nicht gibt.

    insertnamehere
     
    00
    29.10.2009, 08:55
    Gibts doch!

    "Wir" haben ziemlich oft gewonnen!

    anders and
     
    02
    18.10.2009, 05:23

    das hängt mit der widerrechtlichen Annexion Bosniens zusammen.....

    abc9
    01
    18.10.2009, 11:15
    welche erfahrungen hatte das "imperiale österreich" mit der islamischen kultur?

    2 Türkenbelagerungen die wir einmal sogar mit Hilfe eines Polen erfolgreich abgewehrt haben.

    -joB
    01
    19.10.2009, 03:13

    Belagerung als kulturelle Erfahrung?

    Muss was ganz Besonderes gewesen sein, wenn es so nachwirkt.

    Drei Goschn Opa
    56
    17.10.2009, 23:44
    für leute wie sie

    wurde dieser artikel u.a. geschrieben.

    herr müller schreibt: "Schließlich hat Österreich aufgrund seiner imperialen Vergangenheit Tradition und Erfahrung mit Mehrstimmigkeit und kultureller Vielfalt."

    und sie fragen nach den erfahrungen mit dem islam.

    ganz so als ob es einen unterschied machen würde, wenn 20% unserer bevölkerung chinesen statt türken wären. macht es nämlich nicht - es kommt im grunde immer nur draufan, wer schon länger hier ist (an den man sich gewöhnt hat - wie kelten, germanen, hunnen, italiener, tschechen, ungarn, serben, etc.) oder als letztankömmlinge noch nicht in der österreichischen seele als selbstverständlichkeit verankert (wie tschetschenen, russen, nigerianer, türken).

    konflikte gibt es immer, wenn kulturelle unterschiede aufeinanderprallen. konflikte sind naturgemäss stärker, je grösser der bevölkerungsanteil der jeweiligen minderheit.

    mehr gibts dazu nicht zu sagen - den rest hat herr müller mehr als deutlich auf den punkt gebracht: integration ist eine schwierige herausforderung, die auch als solche thematisiert gehört - möglichst laut und möglichst oft.

    hast1
    35
    18.10.2009, 12:27

    wenn sie keinen unterschied zwischen chinesen, türken, polen oder ungarn und deren nähe oder ferne zu unserer kultur sehen gibt es wirklich nichts mehr dazu zu sagen.

    Drei Goschn Opa
    02
    19.10.2009, 08:42
    dazu stehe ich: ein jeder ein mensch, nichts anderes

    wenn sie das anders sehen, dann bitte einen blick auf ruanda zu werfen, oder irgendein wahllos herausgepicktes land mit genozidaler vergangenheit >>> österreich ist übrigens auch ein gutes beispiel.

    und was die nähe oder ferne zu irgendeiner kultur betrifft: ihre einstellung ist mir kulturell so fern, wie es kaum die eines marsmännchen/weibchens sein könnte. und ich versichere ihnen, dass ich nahezu 100% österreicher bin (was ich weiss ca. 1% schweizer, aber das ist laaange her).

    -joB
    31
    19.10.2009, 03:22

    Die Kultur des Nachbarn, der einem das Wohnen vermiest ist also höher zu werten als die Kultur eines chinesischen Musikers, der mir schöne Augenblicke beschert...

    Naja, wie Sie meinen...

    maxbz
    114
    17.10.2009, 19:52
    Schlichtweg falsch

    ist die immer stets wiederholte Aussage, wir bräuchten aus bevölkerungspolitischen Gründen Migration.
    Schenken Sie doch bitte der Bevölkerung reinen Wein ein:
    http://www.herwig-birg.de/downloads... 09-web.pdf

    Herr Sarrazin hat übrigens durchaus Recht mit seinem Hinweis, das die verschiedenen Migrantengruppen sich äußerst unterschiedlich integriert haben. Die Bevölkerung sieht das, die Politik redet es nur schön und daraus entsteht Misstrauen.

    Wenn man der Bevölkerung die Ängste nehmen will, dann muß man klipp und klar sagen, welche Migranten mit welchen Anforderungen man ins Land holen möchte und wie man gedenkt sie zu integrieren.
    So wie Kanada und Australien das auch machen.
    Pauschales Schönreden ist kontraproduktiv.



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    Posting 1 bis 25 von 54
    1 2

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