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Wien - Bedingt durch die Krise musste sich die Fondsbranche neu aufstellen. Davon sind viele Anleger betroffen, weil ihre Fonds fusioniert oder geschlossen werden. Laut der Ratingagentur Morningstar wurden europaweit bis zum dritten Quartal rund 3000 Fonds geschlossen. Bis zum Jahresende geht Morningstar von weiteren 1000 Fondsauflösungen aus. 1500 Fonds wurden heuer neu aufgelegt.
Damit prognostiziert Morningstar, dass heuer rund fünf Prozent der in Europa zugelassenen rund 38.000 Fonds geschlossen werden. Für Investoren hat das Folgen: Geringe Fondsvolumina bedeuten für Anleger nämlich oft höhere Kosten, was die Performance beeinflusst. Bei einer Veränderung des Fonds sollte man darauf achten, dass Investmentstrategie, Risikoprofil und Kosten nicht höher liegen als beim alten Fonds. (bpf, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 17./18.10.2009)
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