„Multiplikator dieser Erfolge“

16. Oktober 2009, 14:22
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Statements zur Edition „Der österreichische Film“ von Claudia Schmied, Oscar Bronner, Claus Philipp, Georg Hoanzl, Ernst Kieninger, Andreas Mailath-Pokorny, Roland Teichmann und Wolfgang Bergmann

Claudia Schmied, Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur:

Der österreichische Film ist ein Erfolgsprojekt. Die heimischen Filmschaffenden stehen für beste Qualität und internationalen Erfolg. Durch die neue Staffel der Edition „Der österreichische Film“ setzen wir einen weiteren Schritt dafür, die großartigen österreichischen Filme den Menschen in unserem Land näherzubringen und noch besser zu vermitteln. Ich freue mich, dass dieses wichtige Projekt fortgeführt wird.


Oscar Bronner, DER STANDARD Herausgeber

Diese Edition ist der Kanon des österreichischen Films.


Claus Philipp, Leiter des Stadtkino-Filmverleihs und Kurator der Filmreihe

Wenn man sieht, wie vergleichbare DVD-Cinematheken relativ schnell wieder aus dem Handel verschwinden, dann darf man _sagen: Eine wesentliche Stärke unserer Edition ist nicht zuletzt die dauerhafte Verfügbarkeit. Bis heute kann man alle 150 DVDs erstehen – eine Mentalitätsgeschichte Österreichs und seiner medialen Bilder, die mit jeder neuen Staffel an Reichhaltigkeit dazugewinnt.


Georg Hoanzl, Gründer der Agentur Hoanzl

Wir wollen mit unserer Arbeit als Kulturvermittler einen verantwortungsvollen gesellschaftlichen Beitrag leisten, um künstlerisch anspruchsvolle Produktionen einem interessierten Publikum nahezubringen. Künstlerische Qualität und Vielfalt sollen durch unsere Arbeit gefördert und erreichbar werden. Mit dieser Edition „Der österreichische Film“ – Edition DER STANDARD und ihrer jährlichen erfolgreichen Fortsetzung ist uns das auf wunderbare Weise eindrucksvoll, gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern, gelungen. Der inhaltliche Reichtum der österreichischen Filme wird weiter verdeutlicht und sichtbar gemacht. Dadurch bleibt der österreichische Film lebendig.


Ernst Kieninger, Leiter des Filmarchivs Austria, Ko-Kurator der Filmreihe

Mit der neuen DVD-Edition werden nun erstmals auch die Pionier- und Aufbruchsjahre des österreichischen Films näher _beleuchtet, sichtbar wird das erstaunliche Fundament des heimischen Kinos, das in den Jahrzehnten teilweise verschüttet und überlagert wurde.
Wenn das sogenannte Historische ganz unmittelbar neben aktuellen Festivalerfolgen steht, österreichische Stummfilme gleich neben der österreichischen Avantgarde postiert werden, entfaltet sich so etwas wie ein Gesamtpanorama des heimischen Kinos mit durchaus beeindruckendem Spektrum.


Andreas Mailath-Pokorny, Amtsführender Stadtrat für Kultur und Wissenschaft in Wien

Kulturpolitik wird oft als abstrakt wahrgenommen, aber in der Edition „Der österreichische Film“ wird sie konkret sichtbar: Zahlreiche hier vertretene Produktionen wurden durch den Filmfonds Wien gefördert. Die Stadt Wien trägt dieser Qualität, die durch zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen belegt ist, mit der Aufstockung der Fördermittel Rechnung. Damit leistet die Stadt Wien ihren Beitrag zu einem _lebendigen und kreativen Filmschaffen, damit es auch in Zukunft genug Stoff für die Edition „Der österreichische Film“ gibt.


Roland Teichmann, Direktor des Österreichischen Filminstituts

Die großartigen Erfolge österreichischer Filme bei international bedeutenden Festivals und dem Publikum haben ihre Basis in der Qualität und kreativen Kraft heimischen Filmschaffens. Die Edition ist ein Multiplikator dieser Erfolge und trägt wesentlich dazu bei, den österreichischen Film in seiner ganzen Vielfalt zu zeigen, und bietet damit bestes „Kino für zu Hause!“


Wolfgang Bergmann, DER STANDARD, Geschäftsführer

Es gibt ein Erfolgsgeheimnis: bedingungslose Qualität. Dafür stehen wir. Täglich beim Zeitungmachen. Und natürlich auch bei der Filmedition.

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