Rogan auch über 200-m-Distanz wieder stark

17. Oktober 2009, 21:58
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Als Lagen-Zweiter OSV-Rekord Jukic' verbessert - Seitenblick auf 200 m Rücken denkbar - Weltrekorde von Alshammar, Marshall, Hardy

Durban - Der Österreicher Markus Rogan hat am Samstag seine wohl bemerkenswerteste Leistung beim Kurzbahn-Weltcup der Schwimmer in Durban fixiert. Außer im Rücken-Sprint trat der 27-Jährige überraschend auch über 200 m Lagen an und verbesserte da als Zweiter in 1:53,69 Minuten den am 21. Dezember 2008 in Wien-Floridsdorf von Dinko Jukic aufgestellten OSV-Rekord um 14/100. Außerdem wurden insgesamt vier Weltrekorde fixiert. Der Weltcup wird am 6./7. November in Moskau fortgesetzt.

Rogan war als Vorlauf-Schnellster in den Lagen-Endlauf gegangen und ist da nach 150 m vorangelegen, auf den beiden Kraul-Längen musste er den Südafrikaner Darian Townsend noch um 56/100 passieren lassen. Beachtlich ist Rogans Leistung, da er bei der Langbahn-WM in Rom auf der 200-m-Rücken-Distanz auf Rang 27 abgestürzt war. Zwar kommt es auf der Kurzbahn nicht so auf das Schwimmerische an, aber es ist dennoch denkbar, dass sich Rogan auch wieder auf seiner Paradestrecke 200 m Rücken herantasten will.

Nachdem der zweifache Olympia-Silbermedaillengewinner von Athen 2004 im Kings Park Aquatic Center am Vortag auch schon drei OSV-Rekorde fixiert hatte, verfehlte er neben der schnellsten Lagen-Vorlaufzeit über 50 m Rücken in 24,62 Sekunden seine vom 14. Februar 2009 datierte OSV-Bestzeit nur um 9/100. Das bedeutete Rang sechs, auf die Teilnahme am Endlauf verzichtete der Wiener. Dort drückte sein Trainingspartner Peter Marshall den Weltrekord seines US-Landsmanns Randall Bal um 12/100 auf 22,75 Sekunden.

Von den weiteren drei Weltrekorden des Tages gingen zwei auf das Konto von Therese Alshammar. Die Schwedin hatte schon in den Vorläufen über 100 m Lagen in 58,51 Sekunden zugeschlagen und trat zum Endlauf nicht an. Dafür blieb sie über 50 m Delfin in 24,75 Sekunden gleich um 24/100 unter der elf Monate alten Weltbestmarke der diesmal zweitplatzierten Australierin Marieke Guehrer. Schließlich verbesserte US-Dame Jessica Hardy ihre Weltbestleistung im Brust-Sprint um 13/100 auf 29,45 Sekunden. (APA)

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    Markus Rogan hält sich in Durban gut über Wasser.

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