Eltern halten RBS-Chef für überbezahlt

16. Oktober 2009, 10:54
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Hester: Banker bieten im Gegensatz zu Pop-Stars oder Fußballspielern keine Unterhaltung

London - Der Chef der britischen Krisenbank Royal Bank of Scotland (RBS), Stephen Hester, hat ein ungewöhnliches Geständnis gemacht: Selbst seine Eltern halten ihn für überbezahlt. "Die Leute beklagen sich vielleicht über das Geld, das Popstars oder Fußballspieler verdienen. Aber sie tolerieren es, weil sie für Spaß und Unterhaltung stehen", sagte der 48-Jährige der Zeitung "Daily Mirror" (Freitag-Ausgabe) weiter. Banker würden dies jedoch nicht bieten. Aber auch wenn seine Eltern meinten, er verdiene zu viel, seien sie stolz auf ihn.

Hester hatte das Amt vor einem Jahr von dem umstrittenen Chef Fred Goodwin übernommen. Er könnte dieses Jahr bis zu zehn Mio. Pfund (10,93 Mio. Euro) verdienen. Die RBS wäre in der Finanzkrise fast zusammengebrochen und musste vom Staat gerettet werden. (APA)

 

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